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TV Zukunft

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Die "TV Zukunft" ist das Informationsblatt der Deutschen TV-Plattform und erscheint mindestens vier Mal im Jahr mit aktuellen Beiträgen zum digitalen Fernsehen für Handel, Handwerk und Verbraucher. Es wird in gedruckter Form als Beileger zu Fachpublikationen wie CE-Markt, Infosat, Digitalfernsehen, FKT sowie Astra aktuell vertrieben und/oder als PDF per Mail versandt. Auf dieser Webseite finden Sie die einzelnen Seiten der aktuellen Ausgabe des Informationsblatts als E-Paper (Klicken Sie bitte in die Abbildungen zum vergrößern) und die einzelnen Artikel als Text ohne Illustrationen (nutzen Sie dazu bitte die Übersicht am Ende dieser Seite).

Über die entsprechenden PDF-Button können Sie die aktuelle Ausgabe der „TV Zukunft“ sowie die Ausgaben der letzten 12 Monate auch Herunterladen. Die „TV Zukunft“ kann von jedem Interessierten kostenlos bestellt werden. Dazu nutzen Sie bitte den Link auf dieser Webseite. Dort können Abonnenten auch Adress- und andere Änderungen selbst vornehmen. Hinweise, Anregungen und Wünsche zum Informationsblatt können direkt an den Pressesprecher der Deutschen TV-Plattform als Redakteur sowie an die Geschäftsführerin als verantwortliche Herausgeberin über folgende Mailadressen geschickt werden: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können. , Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können. .

TV Zukunft Ausgabe 02/12 Digitalversion

TV Zukunft 02/12 Themen:
  • Artikel 1 - 21. Symposium am 24. Mai 2012 in den Rhein-Main-Hallen in Wiesbaden
  • Artikel 2 - Grenzenlose Fantasie – Interview mit Gerhard Schaas
  • Artikel 3 - RTL-Angebote für alle Bildschirme
  • Artikel 4 - Smart-TV-Demo bei DLM-Symposium
  • Artikel 5 - Deutsche TV-Plattform bei der ANGA Cable
  • Artikel 6 - Sat-Umstellung: Beispielhafte Aktion


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21. Symposium am 24. Mai 2012 in den Rhein-Main-Hallen in Wiesbaden:
Fernsehen im Zeitalter des Second Screen


Immer mehr Zuschauer nutzen außer dem TV-Bildschirm auch noch Smartphones, Tablet-PCs und Laptops - mal nebenher, mal gleichzeitig oder als Steuerung für das TV-Gerät. In jedem Fall ziehen die kleinen Bildschirme die Aufmerksamkeit der Zuschauer in ihren Bann. Wird der Fernseher bald durch den immer prominenteren „Second Screen“ abgelöst? Darüber informiert und diskutiert die Deutsche TV-Plattform bei ihrem 21. Symposium am 24. Mai 2012 in den Rhein-Main-Hallen in Wiesbaden.

„Wer glaubt, Fernsehzuschauer würden auch in Zukunft noch den Blick gebannt auf den Großbildschirm im Wohnzimmer richten und dabei ihre Umgebung vergessen, könnte auf dem Holzweg sein“, befürchtet Prof. Ulrich Reimers. Seiner Meinung nach schaffen Smartphones, Tablet-PCs und andere Bildschirmgeräte immer neue Möglichkeiten - sowohl der Ablenkung wie auch für neue Formen von Interaktion. Die Möglichkeit, Smartphones oder Tablet-PCs durch entsprechende Apps als Fernsteuerung für TV-Geräte oder Blu ray-Player/Recorder zu nutzen, bieten schon viele CE-Hersteller. Zur Spanne der Interaktionsmöglichkeiten zwischen verschiedenen Bildschirmgeräten gehört ebenfalls, dass TV-programmbegleitende Hintergrundinformationen abgerufen, zusätzliche Videoangebote ausgesucht oder elektronische Programmführer parallel zum laufenden Programm angeschaut werden. Das kann sowohl auf dem TV-Bildschirm als „First Screen“ erfolgen, aber auch vernetzt mit einem Second Screen. Selbst der Austausch mit anderen Zuschauern über die Sendung bzw. das Programm sind möglich – Stichwort sind Facebook, Twitter etc. Das Social Web wird durch die Vernetzung mit Fernsehen zum Social TV. All diese Entwicklungen betreffen viele Bereiche der klassischen TV-Wertschöpfungskette: Die Programmmacher, die Werbung treibende Wirtschaft, die Geräteindustrie etc. Und sie werden das traditionelle Fernsehen verändern.

Dabei sind viele Fragen noch unbeantwortet:
• Wird irgendwann der „Second Screen“ sogar zum „First Screen“ werden, weil das klassische TV-Display nur noch ein Anhängsel eines Tablets ist, das von einem internationalen Internet-Giganten mit Inhalten versorgt wird?
• Welcher Trend setzt sich durch: Alles auf den TV-Bildschirm wie bei Smart-TV, oder alle Inhalte inklusive lineares TV-Programm auf alle möglichen Bildschirme verteilen?
• Gelingt eine Live-Synchronisation der verschiedenen Bildschirme sowie ihrer Inhalte mittels Apps und spezieller technischer Lösungen?

Aktuelle Informationen über technische Entwicklungen und neue Marktmodelle bietet das 21. Symposium der Deutschen TV-Plattform in einem halben Dutzend Experten-Vorträgen. Die Spanne reicht von Gerätetechnik über Apps, TV-Services und andere Dienste bis hin zu Technologien für Vernetzung und Synchronisation. Bei einer anschließenden Podiumsdebatte werden die Herausforderungen für klassische TV-Programmveranstalter, Anbieter von Internetdiensten, Geräteherstellern sowie Netzbetreibern erörtert. Auch zwischen den Vorträgen besteht die Möglichkeit für Nachfragen und Diskussionen.

Das Symposium der Deutschen TV-Plattform „TV-Nutzung im Zeitalter des Second Screen – Wer schaut denn noch auf den Fernseher?“ findet in Kooperation mit der FKTG-Fachtagung Bewegte Bilder auf neuen Wegen: smart – vernetzt – immersiv“ statt. Beide Veranstaltungen in Wiesbaden gehen am 24. Mai 2012 im Saal 12 der Rhein-Main-Hallen nahtlos ineinander über. So können Besucher am 24. Mai an beiden Veranstaltungen teilnehmen und Mitglieder der jeweiligen Vereinigung erhalten Vorzugskonditionen. Mit der Kombination der Veranstaltungen schaffen die FKTG und die Deutsche TVPlattform neue Synergien in einer konvergenten Medienwelt – im Interesse ihrer Mitglieder und aller Teilnehmer.

Die Anmeldung zur Teilnahme am 21. Symposium der Deutschen TV-Plattform erfolgt über die Mailadresse: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können. . Informationen über Konditionen, Anfahrt und das vollständige Programm finden Interessenten unter www.tv-plattform.de/de/bannerseite. Details zur FKTG-Fachtagung gibt es unter www.fktg.de/wiesbaden2012_Info.asp bzw. www.broadcast-event.de.

Grenzenlose Fantasie – Interview mit Gerhard Schaas

Seit einiger Zeit ist die Fernsehbranche durch Hybrid-/Smart-TV geprägt, bei dem TV- und Web-Inhalte auf einem Bildschirm dargestellt werden. Nun ist mit „Second Screen“ ein neuer Begriff aufgetaucht. Die Deutsche TVPlattform stellt das Thema in den Mittelpunkt ihres 21. Symposiums und ihr Vorstandsvorsitzender Gerhard Schaas erklärt die Hintergründe des neuen Trends.

Was versteht man unter Second Screen – etwa nur den zweiten Fernseher?
Gerhard Schaas: Das ist nicht gemeint – zumal ein zweiter Fernseher zu Hause nichts Neues darstellt. Man muss aber feststellen, dass parallel zum Fernsehen andere Aktivitäten der Zuschauer stattfinden – sei es auf Tablet-PCs, Smartphones oder klassischen Notebooks. Diese Nutzung von zweiten Bildschirmgeräten hat oft nichts mit dem Fernsehprogramm zu tun – auch weil entsprechende Inhalte meist nicht zur Verfügung stehen. Das hat ein Bereich der Medienwirtschaft erkannt und entwickelt Geschäftsfelder, um mit den Fernsehprogrammen korrelierende Inhalte anzubieten und zu vermarkten. Genau diese Entwicklung wird unter dem Begriff Second Screen verstanden.

Applikationen zu einem zweiten Bildschirm sind doch aber auch nicht ganz neu. Einige Fernsehersteller bieten dazu schon Anwendungen an ...
Schaas: Das ist richtig. Diese Applikationen zielen jedoch in aller Regel darauf ab, entweder den Fernseher besser steuern zu können, die Programmauswahl mittels elektronischer Programmführer (EPGs) zu erleichtern oder Video on Demand-Angebote (VoD) auszuwählen und abzurufen. Bei den Second Screen Aktivitäten geht es hingegen darum, unabhängig vom Programmveranstalter Dienstleistungen anzubieten, die auf das jeweilige TV-Programm zugeschnitten sind. Der Fantasie sind hierbei keine Grenzen gesetzt: Es können Informationen über das laufende Programm, verstärkende Werbebotschaften oder aber genau das Gegenteil, nämlich konkurrierende Werbung, oder auch der Meinungsaustausch zum TV-Programm via Social Media sein.

Aber dazu ist es doch notwendig, dass der Second Screen-Inhalteanbieter weiß, was der Zuschauer gerade sieht...
Schaas: Genau das ist ein wesentlicher Teil der Second Screen-Aktivitäten. Da über das parallel zum Fernsehen genutzte Second Screen-Device in aller Regel ein Rückkanal aufgebaut ist, besteht sehr einfach die Möglichkeit, herauszufinden, welches Programm gerade gesehen wird. Dies kann so weit gehen, dass man über das eingebaute Mikrofon Tonsequenzen erfasst und diese entsprechend auswertet. Der Zuschauer wird hierdurch ein ganzes Stück transparenter.

Stellt diese Entwicklung nicht eine Gefahr für die klassischen Fernsehanbieter dar?
Schaas: Ja und Nein. Zunächst setzen die Second Screen-Angebote ja auf dem klassischen TV-Programm auf und somit haben diese weiter ihre Bedeutung. Allerdings besteht die Gefahr, dass die wertvollen Programminhalte quasi als trojanisches Pferd genutzt werden, um eigene Geschäftsmodelle zu etablieren und so auch Geldströme vom klassischen Fernsehen wegzuleiten. Im Extremfall könnte dann der heutige Fernseher zum Second Screen werden. Ich bin mir aber sicher, dass dies die Programmanbieter auch bereits erkannt haben und selbst an entsprechenden Angeboten arbeiten. Eines steht fest: Die Entwicklung befindet sich noch ganz am Anfang und deshalb wollen wir als Deutsche TV-Plattform auch das Für und Wider sowie die Interessen aller Beteiligten bei unserem Symposium erörtern.

Gerhard Schaas,
Vorsitzender des Vorstands der Deutschen TV-Plattform

RTL-Angebote für alle Bildschirme

Der Trend zu heimvernetzten Smart TV und die Einbindung von Second Screens in den heimischen Medienkonsum bieten eine Vielzahl an schon existierenden oder denkbaren Nutzungsmöglichkeiten. Der elektronische Programmführer, der auch das TV-Gerät steuert, die Weitersendung von aufgezeichneten oder Live-Inhalten auf weitere Endgeräte im Haushalt, das oft gezeigte „Wischen“ eines Youtube-Clips vom Tablet PC zurück auf den Fernseher und die Begleitung des laufenden TV-Programms durch Social Media und interaktive Features sind nur einige der Entwicklungen, die auf die Art und Weise, Medien zu nutzen und zu konsumieren, Einfluss haben werden. Die Mediengruppe RTL Deutschland ist mit starken Programmmarken, Social Media-Angeboten und erfolgreichen Video-on-Demand Portalen für diese technischen Entwicklungen gut gerüstet und stellt sich selbstbewusst dem Content-Wettbewerb auf allen Plattformen. Ein Wettbewerb, der fair und vernünftig abläuft, der Neues schafft, ohne Bestehendes zu gefährden, hat gute Chancen, das Beste für den eigentlichen Adressaten dieser rasanten technischen Entwicklungen herauszuholen: Den Nutzer.

Andre Prahl ist Mitglied des Vorstands der Deutschen TV-Plattform und
Bereichsleiter Programmverbreitung bei CBC

Smart-TV-Demo bei DLM-Symposium

Das Thema „Connected TV: Medien und Regulierung in der vernetzten Fernsehwelt“ stand beim Symposium der Direktorenkonferenz der Landesmedienanstalten (DLM) am 22. März im Mittelpunkt. An der Veranstaltung im dbb forum in Berlin nahm auch die Deutsche TV-Plattform teil. Mit Unterstützung ihrer Mitglieder wurden an einem Stand im Foyer an zwei Smart-TV-Geräten und einer hybriden Set-Top-Box die Vielfalt der Hybrid-TV-Welt vorgeführt, was auf großes Interesse der fast 300 Symposiumsteilnehmer stieß. An den zwei Flachbildschirmen wurden neben den Red-Button-Angeboten öffentlich-rechtlicher und privater TV-Sender auch Hersteller-Portale mit einer Vielzahl an Apps vorgeführt.

Dabei wurde live demonstriert, wie jeder Nutzer diese  Angebote nach seinen Interessen einfach gestaltensowie eigene Favoriten festlegen und damit personalisieren kann. Auch das freie Surfen im Internet durch die Eingabe einer beliebigen Webadresse ist mit allen auf dem Symposium gezeigten Geräten möglich. Dass jeder digitale TVFlachbildschirm mit einem entsprechenden hybriden Receiver zum smarten TV-Empfänger werden kann, wurde durch eine HbbTV-Box verdeutlicht. Auf großes Interesse stießen auch die Informationsangebote der Deutschen TV-Plattform und ihrer Arbeitsgruppe Smart TV. Publikationen gibt es zusammen mit anderen Materialien auch bei www.tv-plattform.de.

Deutsche TV-Plattform bei der ANGA Cable

An der Kongressmesse ANGA Cable 2012 vom 12. bis 14. Juni in Köln wird sich die Deutsche TV-Plattform zum vierten Mal aktiv beteiligen. Neben einem eigenen Stand in der Lobby zwischen den zwei ausgebuchten Ausstellungshallen gibt es am 13. Juni ein Kooperationsveranstaltung mit dem Kabelverband ANGA zum Thema „Smart TV – Wie viele Plattformen verträgt der Markt?“. Unter Moderation von Jürgen Sewczyk, Leiter der AG Smart TV und Mitglied des Vorstands der Deutschen TV-Plattfirm diskutieren u. a. Vertreter von ARD, Media Broadcast, RTL, Primacom und HD+. Auch bei weiteren Kongress-Veranstaltungen sind ein Dutzend Experten von Mitgliedsunternehmen und Vorstandsmitglieder der Deutschen TV-Plattform präsent, ebenso wie mit eigenen Messeständen.

Sat-Umstellung: Beispielhafte Aktion

Mit der Abschaltung der analogen TV-Signale am 30. April sind drei der vier Übertragungswege für Fernsehen in Deutschland komplett digital. Schon zum 1. April weist die Arbeitsgemeinschaft Fernsehforschung (AGF) in ihren Daten zum TV-Zuschauermarkt 23,90 Millionen der 36,04 Millionen TV-Haushalte in Deutschland als digital aus. Das sind 66,3 Prozent – ein Anstieg seit Jahresbeginn um fast 3,9 Millionen! Motor der Umstellung sind neben dem von allen Beteiligten gemeinsam gesetzten Termin auch die neue HDTV-Vielfalt. Für Astra-Deutschland-Chef Wolfgang Elsäßer, Vorstandsmitglied der Deutschen TV-Plattform, ist die wachsende Zahl der HDTV-Programme der „beste Grund auf digitales Satellitenfernsehen umzusteigen“.

Aber auch andere Übertragungswege ziehen mit: So wollen die beiden IPTV-Anbieter Vodafone und Telekom (T-Entertain hat 15 weitere HD- Sender angekündigt) die neuen hoch auflösenden Programme von ARD, ZDF und weiteren Veranstaltern ab Mai ihren Kunden anbieten. Und Sky hat den 11. Satellitentransponder an gemietet, um sein hoch auflösendes TV-Angebot zu erweitern. „Durch gemeinsame Anstrengungen haben wir Millionen Zuschauer ins Zeitalter des modernen Fernsehens geführt“, bilanziert Jörg-Peter Jost, Leiter der AG Digitalisierung und Mitglied des Vorstands der Deutschen TV-Plattform. Er ist sich sicher, dass die Umstellung „ohne größere Probleme von statten gehen wird und eine beispielhafte Digitalisierungsaktion“ darstellt.


TV Zukunft-Ausgaben der letzten 12 Monate

Ausgabe 1/12
März 2012
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Ausgabe 4/11
November 2011
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Ausgabe 3/11August 2011
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Ausgabe 2/11Juni 2011

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