Deutsche TV-Plattform

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Presse-Infos und Branchen-News

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Neue Version des HbbTV-Standards veröffentlicht
München (04. 04.2012).
hbbtv-logo-2011Das HbbTV-Konsortium hat die Version 1.5 der im Juni 2010 standardisierten Spezifikation "Hybrid broadcast broadband TV" (HbbTV) irt-logoveröffentlicht, gab das Institut für Rundfunktechnik (IRT) bekannt. Neu in der Version 1.5 zur Verknüpfung von Rundfunk- und Webdiensten sowie ihrer Darstellung auf TV-Flachbildschirmen ist die Unterstützung von adaptivem HTTP-Streaming auf Basis der kürzlich verabschiedeten MPEG-DASH-Spezifikation (Dynamic Adaptive Streaming over HTTP). Damit lässt sich die Bildqualität besonders bei niedrigen Datenraten verbessern. Ebenso ermöglicht der HbbTV-Standard künftig den Einsatz von verschiedenen Systemen für Rechtemanagement basierend auf der MPEG CENC-Spezifikation (Common Encryption) - ein großer Vorteil für Märkte, in denen mehr als ein DRM-System eingesetzt wird. Die Version 1.5 verbessert auch den Zugriff auf die Programmvorschaudaten: Ein 7-Tage-EPG kann jetzt aus dem Broadcast-Signal heraus einheitlich für alle HbbTV-Empfänger automatisch generiert werden – auch für solche die nicht an das Internet angeschlossen sind. Zugleich ist das HbbTV-Konsortium inzwischen auf über 60 Mitglieder angewachsen. Neu in die Steering Group wurden von der Mitgliederversammlung vier Firmen gewählt, darunter die RTL Grou. IRT, RTL und andere HbbTV-Führungsmitglieder wie Samsung, ASTRA und Sony sind Mitglieder der Deutschen TV-Plattform. Für Mai 2012 ist außerdem der 10. Interoperabilitätsworkshop des HbbTV-Konsortiums im IRT in München angekündigt.

DVB Project verabschiedet Prof. Ulrich Reimers
Genf (29.03.2012).
dvb-reimersDie Leitung des Technical Module beim weltweiten DVB Project wird im Juni von Prof. Ulrich Reimers, Chef des Instituts für Nachrichtentechnik (IfN) an der dvb-c2TU Braunschweig, auf Nick Wells von der BBC übergehen. Das teilte diie Organisation in der aktuellen eNews-Ausgabe mit. Prof. Reimers, der auch langjähriges Vorstandsmitglied der Deutschen TV-Plattform ist, leitet seit 20 Jahren die Technikgruppe von DVB und zeichnete für die Entwicklung zahlreicher digitaler TV-Standards verantwortlich. Diese Pionierarbeit für die Familie der DVB-Standards würdigt DVB-Chef Peter MacAvock:  "Ulrich Reimers ist ein Synonym für das DVB Project". Zu dessen Erfolg habe Reimers beigetragen, indem die richtigen Standards zur rechten Zeit und mit den passenden Partnern entwickelt wurden. Zugleich berichtet in der aktuellen Ausgabe der DVB Scene eNews Christoph Schaaf von Kabel Deutschland, Mitglied der Deutschen TV-Plattform, über das erste DVB-C2-Plugfest im Berliner KDG-Zentrum. Über 20 Experten aus Europa und Korea erprobten drei Tage ihre Technik für den neuen digitalen Kabelstandard. In 128 verschiedenen Szenarien wurden besonders Modulatoren und Demodulatoren für eine sichere und effektive Signalnutzung bei DVB-C2 getestet. Für Hernst 2012 ist ein zweites Plugfest für die Umsetzung des neuen digitalen Kabelstandards geplant.

HDTV-Boom ab Frühjahr 2012: Satelliten-TV und IPTV sind Vorreiter
Berlin (06.03.2012). telekomDie bei der analogen Sat-TV-Abschaltung geplante Aufschaltung von zehn ARD-/ZDF-Sendern in HDTV bringt Bewegung in den gesamten deutschen Markt des hoch auflösenden Fernsehens. So hat die Telekom für ihr IPTV-Angebot T-Entertain angekündigt, dass die Kunden in diesem Jahr mit 20 neuen HD-Programmen rechnen können. Allein im März sollen es sechs HDTV-Sender sein, darunter auch Pro Sieben HD und Sat sky1 HD, die zu einem neuen Programmpaket mit insgesamt elf HD-Sendern gebündelt werden: „HD Start“ ist für ein Jahr kostenlos. Ab Mai soll es dann die ARD-ZDF-Sender in HD geben. Zugleich legt auch der bisherige HD-Marktführer Sky zu und hat beim Satellitenbetreiber Astra einen elften Transponder gebucht. Dort sollen ab 1. Juni weitere HDTV-Programme ausgestrahlt werden. Schon jetzt können mit dem Sky-Receiver zehn frei empfangbare HD-Sender sowie 17 weitere exklusive HD-Sender in speziellen Abo-Paketen empfangen werden. Dazu kommen noch die Privatsender im HD+-Paket, das bald um Super RTL HD erweitert wird. Bis Ende 2012 verspricht Sky seinen Kunden 60 hoch auflösende Sender.

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Neue "TV Zukunft" mit Trendbericht, Symposiumsankündigung und Grafik zur Sat-Transponderumstellungstufenplan-hd
Berlin (04.03.2012). Das Informationsblatt der Deutschen TV-Plattform berichtet in seiner ersten Ausgabe des Jahres 2012 über die Trends der Consumer Electronics, wie sie sich bei der CES in Las Vegas tvz-012012zeigten. Passend zum Artikel unter dem Titel „Smarte Medien“: die Umbenennung der Arbeitsgruppe Hybride Endgeräte der Deutschen TV-Plattform in AG Smart TV Anfang des Jahres. Außerdem wird in der "TV Zukunft" 01/2012 in einer Grafik der Zuwachs an öffentlich-rechtlichen HDTV-Programmen ab der analogen Sat-TV-Abschaltung im April 2012 mit Ausblick auch auf 2014 aufgelistet und auf den - wegen der Transponderumbelegung - neuen Sendersuchlauf für Sat-Receiver und iDTVs hingewiesen. Die entsprechenden Grafiken mit neuen Sendern (Stufenplan HDTV) und mit allen neuentranspondergrafik-klein Transponder-Programm-Belegungen stehen in diesem Webauftritt auch zum Download zur Verfügung. Die neue "TV Zukunft" beinhaltet zugleich eine wichtige Terminankündigung: Das 21. Symposium der Deutschen TV-Plattform findet am 24. Mai 2012 in Wiesbaden statt. Es steht ganz im Zeichen der Frage: „TV-Nutzung im Zeitalter des ´Second Screen´- wer schaut denn noch auf den Fernseher?“. Diesmal wird das jährliche Symposium in Kombination mit der Fachtagung der Fernseh- und Kinotechnische Gesellschaft (FKTG) veranstaltet, die vom 21. – 24. Mai in den Rhein-Main-Hallen in Wiesbaden stattfindet. Begleitet wird dies vom Rhein-Main-Event (RME12) als branchenübergreifender Fachausstellung für Film- und Fernsehproduktionstechnik. Von der Kooperation der FKTG und der Deutschen TV-Plattform erwarten beide Organisationen neue Synergien in einer konvergenten Medienwelt - im Interesse der Mitglieder und aller Teilnehmer. 

DVB informiert über neue Entwicklungen bei 3DTV, DVB-S2, DVB-T2 und CI Plus
Genf (02.03.2012).
In der neuen Ausgabe von "DVB Scene" informiert das Digital Video Broadcasting Projekt über neue Entwicklungen bei den weltweiten Standards dvbscene-39für digitales Fernsehen. So berichtet Martin Gold, der Leiter des Commercial Module, über die Arbeiten an der neuen Generation der Schnittstelle CI Plus, die Dual-Tuner unterstützen, IP-Content zulassen, Browsererweiterungen für VoD und EPG sowie MHP- und HbbTV-Steuerungen bieten soll. Geplant sind auch Transcoding und Watermarking sowie die Erweiterung der URI für so genannte Trick-mode-Kontrolle und wählbare Ausgabenkontrolle. Das würde z.B. den Sendern erlauben, den Nutzern mehr Freiheiten bei Aufzeichnungen und Anschauen von Sendungen zu gestatten. Interessant auch die Beiträge zum neuen Standard High Efficiency Video Coding (HVEC), der neuen Phase des 3DTV-Standards, über das 3D@home-Konsortium und Vorstellungen für eine Modifizierung des DVB-S2-Standards. Auffallend viele Länder und zum Teil ganze Regionen entscheiden sich für DVB-T2 und bereiten die Einführung bzw. Umstellung konkret vor, worüber "DVB Scene" berichtet.

Erstmals mehr als 27 Mrd. Euro Umsatz mit CE: Trend zu smarter Vernetzung
Frankfurt-Main (28.02.2012). Der Markt für Consumer Electronics-Produkte (CE) ist 2011 in Deutschland trotz der weltweiten Finanz- und Wirtschaftskrise erneut gewachsen: Durch die Umsatzsteigerungsmarttv-grafikvon 5,2 Prozent konnte erstmals ein Umsatzvolumen von 27,2 Milliarden Euro erzielt werden, teilte die Gesellschaft für Unterhaltungs- und Kommunikationselektronik (gfu) mit. Deren Vorsitzender des Aufsichtsrates, Dr. Rainer Hecker, erwartet, dass nach 2011 auch 2012 ganz im Zeichen smarter Geräte steht. Außerdem wird sich durch die Abschaltung der analogen Satellitenübertragung am 30. April sowie sportliche Highlight der Umsatz an digitalen Receivern und HDTV-Geräten erhöhen. Wie die gfu sieht auch der Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie (ZVEI) großes Potential in smarten Geräten und Vernetzung. Wie Hans-Joachim Kamp, ZVEI-Vizepräsident und Vorsitzender der Fachverbandes Consumer Electronics, bei einer Telefon-Pressekonferenz sagte, rechnet die Branche aufgrund der wachsenden Beliebtheit dieser Technik für 2012 mit einem Wachstum von rund drei Prozent auf rund 28 Milliarden Euro im laufenden Jahr. „Gerade das TV-Gerät kann seine Stärken als zentrale Entertainment- und Steuerungseinheit des Haushalts ausspielen“, so Kamp. Zusammen mit Smartphones, Tablets und der Vernetzung sei der Trend erkennbar: "Aus passivem Fernsehen wird persönliches Fernsehen“. 

Bericht zur Verträglichkeit im UHF-Band in englisch: LTE800-Filter keine Lösung für störungsfreies DVB-T
Frankfurt-Main (20.02.2012). Der von der Deutschen TV-Plattform bei der IFA 2011 vorgelegte zweite Folgebericht zur cover-filterberichtVerträglichkeit von Rundfunk und Mobilfunk im UHF-Band liegt nun in einer englischen Fassung vor. Im Mittelpunkt stehen Untersuchungen zu so genannten LTE800-Sperrfiltern und der Möglichkeit, Störungen des DVB-T-Empfangs durch LTE in benachbarten Frequenzen durch geeignete Filter zu lösen. Nach den Verträglichkeitsberichten 2009 und 2010 stehen diesmal die erhofften Filterlösungen zur Verbesserung der Situation im Mittelpunkt. Den irrationalen Erwartungen an nicht existente stein„Wunderfilter“ wird hier die technische Realität gegenüber gestellt. Auch die Saga, dass neue Empfänger „von allein“ störfester werden, gehört in diese Kategorie des Wunschdenkens, resümiert Dr. Helmut Stein, Leiter der AG Terrestrik und Vorstandsmitglied der Deutschen TV-Plattform. Fazit: Allein durch Filtereinsatz ist die Störproblematik bei der digitalen Dividende nicht lösbar! Nicht bei integrierten Fernsehgeräten und Settop Boxen, aber erst recht nicht bei portablen und mobilen Empfängern, geschweige denn bei den millionenfach verbauten Fahrzeugempfängern mit aktiven Scheibenantennen.


Weltfunkkonferenz: Gefahr für digitales Antennenfernsehen
München/Genf (10./17.02.2012). wrc-2012Das Institut für Rundfunktechnik (IRT) hat in zwei Pressemitteilungen vor "weitreichenden Entscheidungen für das Antennenfernsehen" durch die irt-logoWeltfunkkonferenz gewarnt. Das internationale WRC-2012-Treffen fand bis 17. Februar in Genf statt und hat - entgegen der Tagesordnung "völlig überraschend" - für eine gleichberechtigte Zuweisung der Rundfunkfrequenzen von 694 - 790 MHz an den Mobilfunk votiert. Das betrifft die Funkregion 1 (Europa und Afrika) und die Entscheidung kam auf Druck von afrikanischen und arabischen Staaten zustande. Das Spektrum soll erst nach der Funkverwaltungskonferenz 2015 zur Verfügung stehen und vorher müssen noch offene technische sowie regulatorische Fragen geklärt werden, setzten Rundfunkvertreter bei den Genfer Beratungen durch. In Deutschland wurde nach der Freigabe der oberen UHF-Frequenzen im 800 MHz-Bereich für Mobilfunk (WRC 2007) die TV-Kanäle 61 - 69 im Frühjahr 2010 an Mobilfunker als "Digitiale Dividende" versteigert. Das IRT, Mitglied der Deutschen TV-Plattform, wendet sich in seinem Appell strikt gegen edine "Digitale Dividende II" und fordert: "In Deutschland und Europa muss nun die politischemedia broadcast Diskussion geführt werden, welcher der beiden Dienste zukünftig im 700-MHz-Band senden darf". Sollte der Rundfunk erneut Kanäle abgeben, "wäre eine langwierige Frequenz-Umplanung mit drastischen Folgekosten die Konsequenz". Neben dem terrestrischen Rundfunk und seiner Perspektive sind auch erneut der Einsatz drahtloser Mikrofone betroffen. Alternativen sieht das IRT in der Fortentwicklung von DVB-T zu DVB-T2 und einer Kombination mit Mobilfunkstandards wie LTE, hieß es in einer ersten Pressemitteilung. Auch der Sendenetzbetreiber Media Broadcast hat sich in einer Pressemitteilung gegen die Umsetzung des WRC2012-Beschlusses gewandt. Bernd Kraus, CEO der Medie Broadcast: "Wir appellieren an die europäischen Institutionen, die Bundesregierung und die Länder, die WRC-12-Ergebnisse mit Blick auf die Rundfunkfrequenzen nicht umzusetzen. Mit den in Genf getroffenen Vereinbarungen legen die Verantwortlichen die Axt an die Wurzel der Digitalterrestrik“. Ähnlich äußert sich auch die AG Terrestrik der Deutschen TV-Plattform (Vortrag IFA 2011), die in den letzten Jahren mehrere Verträglichkeitsberichte für das UHF-Band erstellt hat und sich für eine zukunftsträchtige Frequenzversorgung bzw. Entwicklung des digitalen Antennenfernsehens einsetzt (Dokumente).

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Countdown zur analogen Sat-TV-Abschaltung - HDTV als Motor der Digitalisierung
München/Frankfurt-Main (09.02.2012).
astra-logoIn knapp zwölf Wochen steht das Ende der analogen Verbreitung von Satellitenfernsehen intns-logo Deutschland an. Trotz des positiven Trends der Digitalisierung zu Ende 2011 gibt es noch eine große Herausforderung, um bis zum 30. April 2012 die verbleibenden 1,8 Mio. analogen Satellitenhaushalte zum Umstieg zu bewegen. Nur zehn Millionen Haushalte nutzten am 31.12.2011 am TV-Erstgerät noch analoges Fernsehen - 26,8 Millionen, also knapp 71 Prozent aller Fernseh-Haushalte in Deutschland, sind dagegen schon digital. Dies weist der jüngste „TV Monitor“ aus, den TNS Infratest für Astra durchgeführt hat. IPTV über breitbandige Telefonnetze ist schon immer digital, das Antennenfernsehen mit der Einführung von DVB-T seit 2008 komplett digitalisiert und auch im Kabel legt Digitalfernsehen in den letzten Jahren zu - 46 Prozent der deutschen Kabelhaushalten empfangen TV bereits digital. Damit die Umrüstung beim Satelliten-TV nicht zu einem Rennen gegen die Zeit wird, appelliert die Deutsche TV-Plattform in einer Pressemitteilung an alle Beteiligten, nicht nachzulassen mit ihren Anstrengungen, um die Zuschauer bestmöglich zum baldigen Handeln zu animieren. Zugleich verweist der Verein in einer weiteren Pressemitteilung darauf, dass die wachsende HDTV-Programmvielfalt in Deutschland immer stärker zum Motor der Digitalisierung wird, wie der "TV-Monitor 2011" zeigt. Mit einer Zuwachsrate von 800 Prozent hat Deutschland in den letzten drei Jahren kräftig aufgeholt und sich vom europäischen Schlusslicht in Sachen HD-Angebot bis fast an die Spitze gekämpft. Waren es Anfang 2009 nur vier Angebote, gibt es derzeit auf dem Satelliten 36 HD-Sender. Schon in den nächsten Wochen steigt diese Zahl um mindestens zehn weitere, frei empfangbare HDTV-Programme. Denn ARD und ZDF haben sich entschieden, die am 30. April durch den Analog-Ausstieg frei werdende Kapazitäten für die HD-Ausstrahlung von mehreren Dritten Programmen und Spartenkanälen über Satellit zu nutzen. Schon heute nutzen über zehn Millionen deutsche Haushalte HDTV. Und laut Astra/Infratest-Umfrage planen 20 Prozent innerhalb des nächsten Jahres die Anschaffung eines HDTV-Empfängers. Umfangreiche Informationen bieten zwei Specials zur Digitalisierung und zu HDTV in diesem Web-Auftritt.

EUROFORUM-Jahrestagung: Kabelnetze kämpfen um Zukunft
Köln (27.01.2012).
Bei der EUROFORUM-Jahrestagung „Die Zukunft der Kabelnetze“ euroforum-kabelam 24. und 25. Januar 2012 in Köln diskutierte die Branche über Konsolidierung, neue Player, Partnerschaften mit Programmveranstaltern sowie die weitere Digitialisierung ohne Grundverschlüsselung und mit Triple Play. Weitere Themen der Kabeltagung waren die analoge Sat-TV-Abschaltung im April 2012 und ihre Auswirkungen aus Kabel, interaktive und hybride TV-Anwendungen sowie die Bedeutung von Social Media.  Im Anschluss gab es ein Intensivseminar zu "HbbTV: Architektur, Marktstand und Geschäftsmodelle". An beiden Veranstaltungen waren Mitgliedsunternehmen der Deutschen TV-Plattform aktiv beteiligt. Mit über 3,6 Millionen Anschlüssen hat das Kabel in Deutschland inzwischen einen Marktanteil von über 13 Prozent am Breitbandmarkt. Zugleich sank der Anteil des Kabel im Vergleich zu anderen TV-Verbreitungswegen auf knapp über 50 Prozent (Satellit knapp 45 Prozent, Antennen-TV über 11 Prozent). Geringes Wachstam verzeichnet IPTV und etliche Haushalte nutzen auch mehrere TV-Empfangswege. Noch sieht die Bundesnetzagentur keinen Grund für regulatorisches Eingreifen. Allerdings sagte die Vize-Präsidentin der BNetzA, Dr. Iris Hendeler-Unger: "Wir haben die Peitsche in der Hand, ob wir sie nutzen, weiß ich noch nicht". Sie sprach sich für Open Access aus.

Aktionswoche der Sender: 100 Tage bis zur analogen Sat-TV-Abschaltung
Berlin (21.01.2012).
Mit einer klardigitalweiteren Aktionswoche verstärken die deutschen Fernsehsenderwebspecial ihre Informationskampagne, um auf die Abschaltung des analogen TV-Satellitensignals in 100 Tagen hinzuweisen. ARD, ZDF und alle Privatsender werden vor allem im laufenden Programm den Einsatz von Laufschriften mit Hinweis auf die bevorstehende Abschaltung intensivieren, teilte das Projektbüro klardigital mit. Diese Einblendungen werden ausschließlich über den analogen Verteilweg ausgestrahlt und erreichen lediglich die noch betroffenen Satelliten-Haushalte oder Kabelhaushalte, deren Netzbetreiber noch keine Umstellung der analogen Programmzuführung durchgeführt hat. Betroffene Haushalte sollten schnellstmöglich auf Digitalempfang umsteigen, weil mit Engpässen bei den Lieferzeiten von Empfangsgeräten bzw. langen Wartezeiten für Montagetermine bei Fernsehfachhändlern zu rechnen ist. Die Einblendungen werden bis zum Abschaltzeitpunkt ins Fernsehsignal eingefügt. Darüber hinaus werden erneut u. a. zahlreiche redaktionelle Servicebeiträge sowie Fernseh- und Radiospots gesendet. Am 30. April 2012 um 3 Uhr früh schalten alle deutschen TV-Sender das analoge Satellitensignal via Astra-Satellit ab - europaweit. Die Aktionswoche stellt zugleich den Auftakt zum Übergang in die finale Phase der Analog-digital-Umstellung beim Satelliten-TV in Deutschland dar. Auch im Anschluss an diese Woche wird die Aufklärung zum Abschalttermin verstärkt - beteiligt ist u.a. die AG Digitalisierung der Deutschen TV-Plattform. Alle Informationen gibt es gebündelt in einem Web-Special, in dem auch auf die neuen HDTV-Programme hingewiesen wird, die im Zuge der Analogabschaltung starten.

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Arbeitsgruppe Hybride Endgeräte in AG Smart TV umbenannt
Frankfurt-Main (18.01.2012). In ihrer ersten Sitzung 2012 hat sich die Arbeitsgruppe Hybride Endgeräte der Deutschen TV-Plattform in AG Smart TV umbenannt. Dieser Entscheidung Mitte Januar gingen mehrere Diskussionsrunden smart tvvoraus, in denen das Für und Wider ausführlich erörtert wurde. Im Vordergrund steht das Bestreben, den Trend zur Verbindung von TV- und Webdiensten in CE-Geräten und ihre Darstellung auf TV-Flachbildschirmen zu befördern. Bereits seit der CES 2011 zeichnet sich ab, dass der generische Begriff Hybrid-TV vom konsumentennahen Begriff "Smart-TV" (in Anlehnung an die allgegenwärtigen sewczykSmartphones) abgelöst wird. Das Kürzel HbbTV ist damit aber noch nicht "abgeschrieben": Solange nicht alle Smart-TV Geräte serienmäßig HbbTV-tauglich sind, sucht die Branche eine Lösung, um die Verbraucher nicht mit den vielen Begrifflichkeiten zu verwirren. Nahezu alle CE-Hersteller bekennen sich seit der IFA 2011 zum HbbTV-Standard und statten immer mehr Geräte damit aus. Nach Analyse der TV-Plattform steht 2012 der Durchbruch von HbbTV bevor und etliche Mitglieder der Deutschen TV-Plattform arbeiten aktiv im internationalen HbbTV-Konsortium mit. 


KEF-Bericht: Debatte um Verbreitungskosten und HDTV-Strategie von ARD und ZDF
Mainz (17.01.2012).
kef-bericht-18-cover-2012Der jetzt veröffentlichte 18. Bericht der Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs der Rundfunkanstalten (KEF) enthält erstmals ein Kapitel über die Programmverbreitungskosten von ARD und ZDF. Zugleich sind darin Planungen zur Reduzierung der Kosten durch die Sender und Einsparungsvorschläge im Sinne effizienter Gebührenverwendung durch die KEF enthalten, die für Diskussion sorgen. So wollen ARD und ZDF ab 2013 keine Einspeiseentgelte mehr an die Kabelnetzbetreiber für ihre Programme zahlen - bisher sind dafür jährlich 58,5 Millionen Euro vorgesehen. Auch peilt das ZDF nach der Abschaltung des analogen Satelliten-TV-Signals zum 30. April 2012 und der Aufschaltung aller Programme in HDTV schon weitere Schritte an. So soll der Simulcast, also die parallele Ausstrahlung von Standard-digital-Signalen (SDTV) und HDTV nur bis 2019 dauern. Zwar gibt es von der ARD noch keine Aussage dazu, aber Experten gehen davon aus, dass ARD und ZDF zu einem einheitlichen Zeitpunkt auf die Programmverbreitung ausschließlich in HDTV umsteigen sowie die Privatsender sich dem Zeitplan anschließen könnten. Die ARD wird zusammen mit dem ZDF am 30. April bei der analogen Sat-Abschaltung mit der HDTV-Ausstrahlung von insgesamt zehn weiteren Programmen beginnen (Übersicht). Für den 1.1. 2014 ist die Aufschaltung der restlichen SDTV-Programme der ARD in HDTV geplant.

CES: 2012 wird das Jahr des interaktiven Fernsehens - Preis für DVB Projekt
Las Vegas/Frankfurt-Main (13.01.2012).
ces-logo Bei der Consumer Electronics Show (CES) inemmy dvb Las Vegas hat sich die weltweite Branche innovationsfreudig und voller Erwartung auf steigende Umsätze präsentiert. Bestimmende Trends waren die Verknüpfung bzw. Kombination von TV und Web-Diensten und neuen Angeboten in CE-Geräten, besonders Flachbildschirmen. Dabei kommen verschiedene Verfahren zum Einsatz, die sich aber bicht ausschließen, wie das Beispiel Google TV mit dem zweiten Anlauf zeigt. Zugleich setzen viele Entwickler und Hersteller auch auf eine Multiscreen-Strategie und ein Follow-the-content-Konzept, die mehrere Bildschirmgeräte vernetzen.Immer mehr rückt die intuitive Bedienung bei der interaktiven TV-Welt in den Vordergrund - inklusive Gesten- und/oder Sprachsteuerung. Auch neue Bildschirmentwicklungen wie OLED waren zu sehen. Für die Entwicklung der Active Format Description (AFD) - der Integration von Codecs in den MPEG-Videostrom zur Erkennung der Bildauflösung 16:9 mit automatischer Umschaltung in Geräten der Unterhaltungselektronik - erhiel das DVB Projekt den Technologie-Emmy. DVB ist Mitglied der Deutschen TV-Plattform. Die viertägige CES vermeldete mit 3100 Anbietern, über 153.000 Besuchern sowie 20.000 Produktneuheiten im 44. Jahr Show-Rekorde. Ein ausführlicher Bericht erscheint in der "TV Zukunft" 1/2012.

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Bewegung bei 3DTV: Demokanal auf Astra 19,2 Grad Ost und einheitliche Brillen

München (09.012012).full hd 3d glasses Astra_logoBeim dreidimensionalen Fernsehen gibt es in Deutschland und international Bewegung. So hat der französische Pay-TV-Betreiber Canal+ zwar die zeitweilige Einstellung seines 3D-Kanals zu Mitte Januar bekannt gegeben, aber weder in Deutschland bei Sky noch in Großbritannien bei BskyB ist ähnliches vorgesehen. Im Gegenteil: Der Satellitenbetreiber Astra hat den deutschsprachigen Demo-Kanal für 3D vom Satelliten 23,5 Grad Ost auf die von nahezu allen deutschsprachigen Programmanbietern genutzte Sat-Position 19,2 Grad Ost verlagert. Dort läuft auch im Paket der Sky-Angebote der 3D-Eventkanal dieses Programmveranstalters. International ist ein firmenübergreifender Standard für 3D-Shutterbrillen greifbar nahe: Wichtige Hersteller haben sich in der Initiative "Full HD 3D Glasses" zusammengeschlossen und erste Ergebnisse vorgelegt. Die neuen Brillen sollen mit sämtlichen Bildschirmen des Jahrganges 2012 funktionieren, wobei es zwei Spezifikationen gibt: eine für Brillen mit Funktechnik, eine für Brillen mit Infrarotsteuerung. Zugleich bietet Samsung in seinen Smart-TV-Geräten eine App, die 3D-Content direkt auf 3D-fähige Samsung-Fernseher streamt. "Explore 3D" ist ein Video-on-Demand-Angebot mit inzwischen über 30 Titeln.

Smart-Trend:  Mehr Wachstum durch vielfältige Internetanbindung
Frankfurt-Main (29.12.2011). 
Geräte der Consumer Electronics mit „Smart“-Funktion, also vielfältigen Formen der Internetanbindung, werden laut gfu - Gesellschaft für Unterhaltungs- und Kommunikationselektronik zum gfu-logoWachstumstrend. Neben TV-Flachbildschirmen gehören dazu auch Smartphones, Tablet-PCs, Notebooks, Blu-ray-Player, Spielekonsolen, Set-Top-Boxen, HiFi-Komponenten und Heimkino-Zentralen. Sie erschließen mit ihren Netzwerkfunktionen eine Fülle attraktiver neuer Inhalteangebote. Die gfu rechnet bis zum Ende dieses Jahres allein mit 26,5 Millionen verkauften internetfähigen Bildschirmgeräten. Daran sind Smartphones mit 15 Millionen, Tablet-PCs mit 1,4 Millionen, Notebooks mit sieben Millionen und Smart-TV-Geräte mit 3,1 Millionen Exemplaren beteiligt. Mehr als jeder dritte verkaufte Flachbildfernseher ist inzwischen mit Internet-Funktionen ausgestattet; insgesamt wurden in Deutschland bisher über 4 Millionen Smart-TV-Geräte verkauft. Für Fernseher mit großen Bildschirmformaten gehört die Internet-Funktion fast schon zum Ausstattungsstandard. So können 48 Prozent aller 42-Zoll-Geräte (Bildschirmdiagonale: 107 cm) Kontakt mit dem Internet aufnehmen; bei den Modellen über 46 Zoll (117 cm) beträgt der Internet-Anteil schon 75 Prozent, und Geräte mit Bildschirmen über 50 Zoll (127 cm) sind sogar schon zu 90 Prozent internetfähig. 30 Prozent aller Smart-TV-Nutzer schauen sich laut gfu kostenlose, kurze Videoclips an, 18 Prozent genießen Filme, 15 Prozent besuchen die Mediatheken der TV-Sender, 15 Prozent suchen Informationen und weitere 15 Prozent hören Musik von Internet-Radiostationen oder Online-Diensten. "Höchste Herausforderung bei all der Vielfalt ist es, einfachste Bedienung anzubieten", erklärte Dr. Rainer Hecker, Aufsichtsratsvorsitzender der gfu.

Schweizer HDTV-Forum mit umgestaltetem Webauftritt
hdtv-forumGenf (27.12.2011). Das Schweizer HDTV-Forum hat zum Jahreswechsel seinen Internetauftritt umgestaltet. Überarbeitet wurden nicht nur die Gestaltung und Navigation - zahlreiche neue Inhalte und neue Strukturen bieten noch mehr Information und Aufklärung. "Auf vielfachen Wunsch dazugekommen ist ein Kapitel über die Zukunft des Fernsehens", heißt es in einer Pressemitteilung. Neu sind u.a. Details zu HDMI und seiner Weiterentwicklung. Interessenten finden im Webauftritt neben HDTV und 3D ab sofort reichhaltige Informationen über „Smart-TV“ mit umfangreichen Erklärungen und Tips rund um die zukunftsträchtige Verbindung von Fernsehen und Internet, von HbbTV und Heimvernetzung.

Letzte Weihnachten mit analogem Satellitenfernsehen – HDTV und 3DTV bieten höchsten Fernsehgenuss
Frankfurt-Main (22.12.2011). trasponderwechsel-ausschnitt"Verbraucher profitieren von der Analog-digital-Umstellung beim Fernsehen", erklärte die Deutsche TV-Plattform in einer Presseerklärung. Unter Hinweis auf das letzte Weinachten mit analogem Satelliten-TV werden die Vorteile des Umstieg beschrieben. Bereits vier Monate vor dem Ende der analogen Fernsehverbreitung über Satellit steht mit rund 250 digitalen Sendern eine große Vielfalt zur Verfügung. Dazu bieten 33 HDTV-Programme brillante Bilder und Surround-Sound, den es analog genau so wenig gibt wie 3DTV. Auch über Kabel, bei IPTV und DVB-T sind die Vorteile von Digitalfernsehen groß. Schon zum Jahreswechsel steigen weitere vier Sender aus der analogen Satellitenverbreitung aus: DMAX, Comedy Central, Nickelodeon und Viva gibt’s ab 1. Januar nur noch digital. In den frühen Morgenstunden des 30. April 2012 folgen dann alle anderen deutschen Sender. Und das gilt europaweit - betrifft also auch Ferienhäuser sowie Hotels und Pensionen außerhalb der Bundesrepublik, die ihren deutschen Gästen Satellitenfernsehen bieten. Zur Digitalisierung wie auch zu HDTV gibt es in diesem Web-Auftritt zwei Specials mit umfangreichen Informationen. Dort finden Interessenten auch eine Übersichtsgrafik zur Transponderänderung am 30. April 2012.

TV-Sender in Deutschland harmonisieren Laustärkeregelung
Berlin (16.12.2011). 
ard-zdfDie öffentlich-rechtlichenvprt Fernsehprogrammanbieter in Deutschland beabsichtigen, gemeinsam mit den privaten Free- und Pay-TV-Anbietern die Lautstärke ihrer Programme zu harmonisieren und die Soundunterschiede im Programmablauf sowie zwischen den einzelnen Sendern zu verringern. Angestrebt ist laut einer Pressemitteilung, ab der IFA 2012 (31. August 2012) gemeinsam in einer einheitlichen Lautstärke zu senden. Dies gilt grundsätzlich für alle Programmbeiträge, also auch für Werbung und Programmhinweise. Dramaturgisch bedingte Soundeffekte in Filmen sind davon nicht berührt. Für die Zuschauer bedeutet dies, dass der Griff zur Fernbedienung, um Lautstärkensprünge auszugleichen, zukünftig unterbleibt oder weitaus seltener erfolgen muss. Auch die Programmanbieter in Österreich und der Schweiz möchten auf das einheitliche Verfahren umstellen, das auf einer EBU-Empfehlung basiert. ZDF-Produktionsdirektor Dr. Andreas Bereczky, Vorstandsmitglied der Deutschen TV-Plattform: "Diese Harmonisierung ist ein sehr gutes Ergebnis im Interesse aller Fernsehzuschauer". Auch die anderen Beteiligten, ARD und der VPRT, sind Mitglieder der Deutschen TV-Plattform.

Reformen bei Dr.Dish TV: Neue Sendung "Digital Leaders"
München (10. 12.2011).
Der seit 1994 sendende Spartensender Dr.Dish TV stellt sich neu auf: Mit neuen Sendungen, neuer Programmstruktur und über einen anderen Satellitentransponder (TXP 109, ASTRA 1L) ist das Programm künftig nur noch mit HD-geeigneten Geräten zu empfangen. Auch im Internet gibt es ein neu gestalteten Portal.  Zu den neuen Programmformaten gehören das Online-Magazin PIXEL, das Medienmagazin 3punktnull und die Sendereihe "Digtal Leaders", die Unternehmen, Organisationen und Wegweiser der Medienbranche porträtiert. Folge eins ist der Deutsche TV-Plattform gewidmet und läuft täglich 10.00, 15.30 und 20.00 Uhr via Satellit. Im Online-Portal steht das Video hier zum Abruf zur Verfügung. Dr.Dish TV ist Mitglied der Deutschen TV-Plattform.

Verkaufsstart in Japan für erste große 3DTV-Flachbildschirme ohne Brillen
Tokio (08.12.2011).
In Tokio hat der Verkauf der ersten 55-Zoll-Flachbildschirme für brillenloses 3DTV begonnen. Wie der Fachdienst electronichouse.com berichtet, sollen die LED-TV-Geräte von Toshiba umgerechnet fast 10.000 Euro kosten und dreidimensionalen Fernsehgenuss ohne spezielle Brillen (also autostereoskopisch) ermöglichen. Auch seien spezielle Sitzpositionen wie bisher bei ähnlichen Geräten nicht nötig, da sich das Bild an der Sitzposition der Betrachter orientiert. Wann die entsprechenden Geräte in Europa erhältlich sind und zu welchem Preis, ist noch offen. Auch gehen Experten in Deutschland, u.a. von der Deutschen TV-Plattform davon aus, dass autostereoskopisches 3DTV zu massenmarkttauglichen Preisen erst in etlichen Jahren geben wird. Bislang existiert noch kein Standard für dieses 3DTV und es gibt nur einen Eventkanal für stereoskopisches 3D bei der Bezahlplattform Sky. Toshiba arbeitet als Mitglied aktiv in der Deutschen TV-Plattform mit - u.a. in der AG 3D-HD-TV

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EBU will 2012 Hybrid-TV europaweit vorantreiben
Genf/Berlin (06.12.2011). Die European Broadcast Union (EBU) ebuwird sich 2012 aktiv dafür einsetzen, Hybrid-Fernsehen durch interessante Inhalte und Angebote für alle europäischen Haushalte attraktiv zu machen. Einem entsprechenden Beschluss der Generalversammlung zufolge wollen fast zwei Dutzend EBU-Mitglieder die Kombination von TV-Programm und webbasierten Zusatzapplikationen vorantreiben und dabei eng zusammenarbeiten. Im Mittelpunkt sollen jene Hybrid-TV-Formen stehen, die auf offenen Standards basieren. Konkret wurden HbbTV, MHP und MHEG5 genannt. Auf Drängen deutscher EBU-Mitglieder wie der ARD soll der öffentlich-rechtliche Rundfunk europaweit sich stärker für trimediale Produktion engagieren um mit Gebührenmitteln effektiveer umzugehen und den sich ändernden Bedürfnissen der Verbraucher entgegen zu kommen. Für 3. Februar ist ein "Creative Content Workshop" geplant und Programmmacher gründen eine "Interaktive Group". ARD und ZDF als EBU-Mitglieder arbeiten auch in der AG Hybride Endgeräte der Deutschen TV-Plattform seit Jahren aktiv mit. Sie hat eine ganze Reihe von Fachpublikationen und Verbrauchermaterialen erstellt (Dokumente). Zugleich hat das ZDF mit "heute journal plus" ein auf HbbTV-basierendes neues Angebot für 2012 vorgestellt.

Studie zu Sat-Gemeinschaftsanlagen warnt vor Umrüstungs-Defiziten
Berlin (29.11.2011).  Ein Drittel der inhabergeführten Hotels in Deutschland läuft Gefahr, studienach Beendigung der analogen TV-Verbreitung über Satellit am 30. April 2012 ihren Gästen vorerst kein Fernsehen mehr bieten zu können. Betreiber von Wohnanlagen und Krankenhäusern sind ebenfalls von der Umstellung betroffen, heißt es in einer Pressemitteilung der Deutschen TV-Plattform, jedoch sei bei denen der Kenntnisstand weit weniger alarmierend. Das ist das Ergebnis einer Befragung von concentra im Auftrag der Deutschen TV-Plattform im November.Die konkreten Ergebnisse wurden durch Vorstandsmitglied Wolfgang Elsäßer (Geschäftsführer ASTRA Deutschland) im Rahmen einer gemeinsamen Veranstaltung mit der gfu - Gesellschaft für Unterhaltungs- und Kommunikationselektronik und dem hightech presseclub im ARD-Hauptstadtstudio vorgestellt. Die digitale Umrüstung in Deutschland ist angesichts der bevorstehenden Beendigung des analogen Satelliten-Fernsehens in vollem Gange. Was bei Privathaushalten oft nur einen Receivertausch erfordert, ist bei den Betreibern von Kopfstellen zur Versorgung von Wohnanlagen, Krankenhäusern und Hotels nicht so einfach zu bewerkstelligen. Frühzeitige Information, rechtzeitige Investitionsplanung sowie zeitnahe Umsetzung mit Hilfe von Fachhandel und Handwerk sind unbedingt erforderlich. Doch an der Umsetzung mangelt es derzeit noch, wie die aktuelle Untersuchung ergab.Übersicht zur Veranstaltung hier.

Arbeit im DVB Project an Schnittstelle CI Plus 1.4 beginnt
dvb-logo
ciplusGenf (28.11.2011).  Das Führungsgremium des DVB Projekts hat die Commercial Requirements für eine neue Version der Schnittstelle CI Plus bestätigt. Voraussetzung war die Einigung mit dem CI Plus-Konsortium, die Weiterentwicklung der Spezifikation in Kooperation mit DVB zu betreiben. Damit startet nun die Arbeit an der Version 1.4 von CI Plus. Konkret geht es um zwei Neuerungen: die Unterstützung für Personal Video Recorder (PVR) mit zwei integrierten Tunern und Schutzmechanismen (DRM) für IP-basierte Inhalte. Experten gehen davon aus, dass die Entwicklungsarbeiten für CI Plus 1.4 rund ein Jahr dauern werden.

Umfassende Aufklärung über LTE-Mobilfunk in NRW
lte-broschuereDüsseldorf (25.11.2011). Die Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen (LfM) hat im Rahmen ihrer Initiative nrwdigital die Aufklärung über den neuen Mobilfunkstandard LTE (Long Term Evolution) und seine Wechselwirkungen mit terrestrischem Digital-TV (DVB-T) verstärkt. Dazu bietet sie eine neue Broschüre an, mit deren Hilfe sich jeder Bürger über das komplexe Thema informieren kann. Im Mittelpunkt stehen praktische Alltagsinformationen und konkrete Tipps. Die Broschüre kann bestellt und im Web als PDF heruntergeladen werden. Außerdem gibt es auf  der Projektseite zu LTE in NRW Aufklärung über die Breitbandversorgung in Deutschlands größtem Bundesland inklusiver einer ständig aktualisierten Übersichtskarte. In der Deutschen TV-Plattform beschäftigtsich die AG Terrestrik mit der Problematik und bietet dazu auch eigene Materialien an.


CE-Branche erwartet 9 Mrd. Euro Umsatz im Weihnachtgeschäft
cemix
Nürnberg/Frankfurt-Main (24.11.2011). Mit einem Umsatz von neun Milliarden Euro erwartet die Consumer Electronics-Branche (CE) in Deutschland zum Ende des Jahres ein gutes Weihnachtsgeschäft. Im Vergleich zum Vorjahr entspricht dies einer Steigerung um 14 Prozent. Erfahrungsgemäß wird rund ein Drittel des Jahresumsatzes der CE-Branche um die Weihnachtszeit und den Jahreswechsel getätigt. Dr. Rainer Hecker, Aufsichtsratsvorsitzender der gfu - Gesellschaft für Unterhaltungs- und Kommunikationselektronik zu den Erwartungen: „Speziell die Verschmelzung von Fernsehen und Internet, 3D-Fernsehen, Smartphones und Tablet-PCs sorgen für eine große Nachfrage im Handel. Darüber hinaus unterstützen das anhaltend positive Konsumklima und die Anschaffungsneigung den Absatz von Geräten der Consumer Electronics-Branche.“ Im Jahr 2011 werden wieder mehr als neun Millionen Fernsehgeräte in Deutschland verkauft werden. Dabei stellen die LCD-Fernseher mit knapp 8,5 Millionen Stück den größten Teil. Aufgrund des Preisverfalls im TV-Bereich führt der Absatz auf hohem Niveau nicht zu einer Umsatzsteigerung. Der Umsatz wird um ca. sechs Prozent auf ca. 5,8 Milliarden Euro zurück gehen, zeigt auch der Consumer Electronics Markt Index (CEMIX) für die ersten drei Quartale 2011. HDTV ist inzwischen Fernsehalltag in Deutschland (Web-Special): Zum Jahresende 2011 werden rund 20 Millionen Fernsehgeräte mit HD-Tuner und rund 11 Millionen HD-Set-Top-Boxen in den deutschen Haushalten stehen. Die weitere Digitalisierung der Übertragungswege gibt mit dem bereits definierten Termin am 30. April 2012 für die Abschaltung der analogen Satelliten-Übertragung im Vorfeld weitere Impulse für den Verkauf digitaler Satelliten-Set-Top-Boxen und TV-Geräte mit integriertem digitalen Satelliten-Empfänger (Web-Special). Insgesamt rechnet die gfu in "2011 mit einem um ca. fünf Prozent gesteigerten Umsatz auf mehr als 27 Milliarden Euro“.

Integrierte Mediennutzung als Trend bei Unterhaltungselektronik
Berlin (18.11.2011).  Die neue Ausgabe des Informationsblatts der Deutschen TV-Plattform, "TV Zukunft", widmet sich diesmal schwerpunktmäßig dem Thema "Integrierten Mediennutzung - Daheim und Unterwegs".tvz_4-11_cover Die stand im Mittelpunkt des 20. Symposiums Ende Oktober in Berlin im Jubiläumsjahr des Vereins. Dort waren nicht nur interessante Vorträge zu erleben, sondern auch innovative Lösungen bei einer Ausstellung von BMW und Siemens sowie Mischaastgliedsunternehmen der Deutschen TV-Plattform wie Eutelsat, Loewe, Kabel Deutschland, Sky und VideoWeb. "Die Menschen wollen in immer stärkerem Maße die Vielfalt der Medien unabhängig von Ort und Zeit genießen – und das auf multifunktionalen und vernetzten, jedoch einfach zu bedienenden Geräten", konstatiert Gerhard Schaas als Vorsitzender der Deutschen TV-Plattform in einem Interview in der "TV Zukunft" 4/2011. Zugleich warnt er vor der Gefahr, dass die Konsumenten durch verschiedene Systeme verwirrt werden: "Nur wenn Lösungen gefunden werden, die – angepasst an die Lebensgewohnheiten der Menschen – eine intuitive Nutzung der Medieninhalte ermöglichen, nehmen sie die Innovationen auch tatsächlich an", sagt Gerhard Schaas. "Weil zur Lösung dieser mächtigen Aufgabe alle Protagonisten in der Medienkette gefordert sind, bietet die Deutsche TV-Plattform mit der Zusammensetzung ihrer Mitglieder ein ideales Forum, um derartige Themen zu behandeln ... Im Mittelpunkt aller Aktivitäten muss der Verbraucher stehen", so der Vorstandsvorsitzende des Vereins. Eine Übersicht zu den Vorträge und Exponate des 20. Symposiums der Deutschen TV-Plattform finden Interessenten in einem Web-Special.

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Österreich drängt zur Umrüstung bei Satelliten-TV-Anlagen
Wien (14.11.2011).rtr-logo Angesichts der bevorstehende Analog-digital-Umstellung beim deutschen Satelliten-TV zum 30. April 2012 drängt die österreichische Rundfunk- und Telekom Regulierungs-GmbH (RTR-GmbH)feei-logo auf eine zügige Umrüstung. Unter der Überschrift "Gemeinschaftsanlagen jetzt umrüsten, bevor es zu spät ist" werden Betreiber von Hotel- und Wohnanlagen an die Umstellung erinnert. Rund 3 Prozent der Satelliten-Fernsehhaushalte oder rund 200.000 Österreicher nutzen noch immer den  analoge Satelliten­empfang. Darüber hinaus sind aber auch noch mehrere Tausend analoge Satelliten-Gemeinschaftsanlagen in Betrieb. „Nach Schätzungen sind insgesamt mindestens 300.000 Zuseher vom Ende der analogen SAT-Übertragung betroffen“, so Dr. Alfred Grinschgl, Geschäftsführer der RTR-GmbH für den Fachbereich Medien. Trotz einer Informationskampagne der RTR-GmbH und des Fachverbands der Elektro- und Elektronikindustrie (FEEI), ist die Umrüstung von analogen Satelliten-Gemeinschaftsanlagen bisher nur sehr schleppend angelaufen. Manfred Müllner vom FEEI: „Es besteht dringender Handlungsbedarf, wenn vermieden werden soll, dass in den betroffenen Häusern ab Mai 2012 deutsche Programme nicht mehr verfügbar sind". Beide Institutionen bieten entsprechende Informationsangebot - die RTR hat ein Web-Special und der FEEI zwei Broschüren.

Pilotprojekt für audiovisuelle Inhalte über öffentliches WLAN/WiFi
Berlin (11.11.2011).
mabbDie Medienanstalt Berlin-Brandenburg (mabb) hat einen "Call for Interest" gestartet, der auf ein Pilotprojekt für die Verbreitung audiovisueller Medieninhalte und damit verbundener Telemediendienste über öffentliches WLAN/WiFi zielt. Wie die mabb bekanntgab, soll der technische Test im Gebiet Berlin/Potsdam mit einer Markterkundung verbunden werden, inwieweit diese hybride Rundfunk-Telemedien-Verbreitung über kombinierte Netze jenseits traditioneller Rundfunkverbreitungswege auf Interesse von Kunden sowie Programmveranstalter stößt. Interessenten können sich bis 14. bzw. 21. Dezember 2011 über die Mail-Adresse Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können. melden.    

Zustimmung zu geplanter Aufgabe der Grundverschlüsselung im Kabelnetz von Unitymedia
Frankfurt-Main/Düsseldorf (08.11.2011).  Als "Anschub für die Digitalisierung des Kabels" hat ZVEI-Vizepräsident und Vorsitzende des Fachverbands Consumer Electronics, Hans-Joachim Kamp, die Ankündigung von Liberty Global begrüßtkamp, zvei-logoauf die Grundverschlüsselung von digitalem Free-TV im gesamten Verbreitungsgebiet von Unitymedia (Mitglied der Deutschen TV-Plattform) zu verzichten, wenn das Bundeskartellamt die Übernahme von Kabel Baden-Württemberg genehmigt. Die für Unitymedia (Hessen und Nordrhein-Westfalen) avisierte Aufhebung der Grundverschlüsselung von digitalem Free-TV sei, so heißt es in einer Pressemitteilung, von großer Bedeutung nicht nur für den deutschen Kabelmarkt, sondern auch für die Consumer Electronics-Industrie und die Verbraucher. Der ZVEI rechnet damit, dass die Zahl der mit DVB-C Tuner ausgelieferten TV-Geräte in 2012 nahezu 100 Prozent erreicht. Digitales Kabel kann dann vom Kunden wieder ohne Umwege über Boxen oder Module mit Smartcard direkt aus der Anschlussdose über den Fernseher empfangen werden. Mit der Beendigung der analogen Satelliten-TV-Verbreitung am 30. April 2012 wird das Kabel die letzte analoge Fernseh-Infrastruktur sein. Die Digitalisierung der Kabel-Haushalte wächst in den vergangenen Jahren verhalten - noch sind bundesweit deutlich über 50 Prozent der Kabelhaushalte Analog-Kunden. Dies könnte sich nun ändern, wenn die Grundverschlüsselung der digitalen Free-TV Sender gekippt wird. Auch die Landesmedienanstalten in Hessen und NRW, LPR und Lfm, begrüßten in einer Pressemitteilung den angekündigten Verzicht auf Grundverschlüsselung. "Dies wäre ein Meilenstein auf dem Wege einer zuschauergerechten Digitalisierung und eines innovativen Infrastruktur-Wettbewerbs“, kommentierten Prof. Wolfgang Thaenert, LPR-Direktor und Dr. Jürgen Brautmeier (Lfm), die Ankündigung des Kabelnetzbetreibers, der in Hessen und NRW die bedeutendste Kabelinfrastruktur betreibt.

gfu: Neben HDTV treiben 3D und Smart-TV den CE-Gerätemarkt
Frankfurt-Main (27.10.2011).  3D-Fernseher und Smart-TV-Geräte werden von den Konsumenten sehr gut nachgefragt, heißt es in einer Pressemitteilung der gfu - Gesellschaft für Unterhaltungs- und Kommunikationselektronik gfu-logounter Bezug auf aktuelle Marktdaten. So erwarten Marktforscher bis zum Jahresende 2011 insgesamt 1,3 Millionen verkaufte 3D-Geräte. In den Modellklassen mit großen Bildschirmen gehört die 3D-Technik schon jetzt quasi zur Standard-Ausstattung: So entfielen beispielsweise von den im Juni verkauften Fernsehern mit Bildschirmdiagonalen über 50 Zoll (127 Zentimeter) bereits 79 Prozent des Umsatzes auf 3D-taugliche Geräte. Noch deutlicher untermauern die Marktdaten den Trend zu internetfähigen Smart-TV-Geräten. In der Größenklasse über 50 Zoll stellten Fernseher mit Web-Anbindung im Juni schon 90 Prozent des Umsatzes, in den Größen 43 bis 49 Zoll lag der entsprechende Umsatzanteil bei 74 Prozent. Dabei wächst der Anteil an standardisierten Lösungen rasant: HbbTV, eine Industrie-Norm, die auf etablierten Web-Standards beruht und den direkten Wechsel zwischen Fernsehprogrammen und ergänzenden Informationen aus dem Internet erlaubt, setzt sich immer stärker durch. Noch im Januar 2011 unterstützten nur 28 Prozent aller Smart-TV-Geräte der Preisklassen über 2000 Euro den HbbTV-Standard, im Juni lag der Anteil schon bei 61 Prozent. "Wir sind überzeugt, dass die neuen Techniken zu attraktiven Preisen auch für positive Impulse im bevorstehenden Weihnachtsgeschäft sorgen werden“, so Dr. Rainer Hecker, Aufsichtsratsvorsitzender der gfu, zu den aktuellen Trends.

HDMI LLC öffnet sich für alle Interessierten - Forum gegründet
Sunnyvale (25.10.2011).hdmi-logo Die Initiatoren der HDMI-Lizenzgruppe öffnen ihre Organisation für alle Interessierten, gründen ein offenes Forum und überführen darin alle bisherigen Aktivitäten. Zu den HDMI-Gründern gehören u.a. Mitgliedsfirmen der Deutschen TV-Plattform wie Panasonic, Philips, Sony, Toshiba und Technicolor (früher Thomson). Derzeit laufen die Nominierungen und Wahlen zum Board of Directors und die Gründung der Arbeitsgruppen wird sich noch bis Jahresende erstrecken, wie es auf der neuen Webseite heißt. Mit der Öffnung strebt HDMI eine zügige Weiterentwicklung des Standards für Kabelverbindungen bei digitaler Consumer Electronics an. Damit soll die weltweite Akzeptanz des sich durchsetzende Industriestandards vergrößert werden.

Bundesverband LokalTV gebildet - Forderung nach "integrierter medienpolitischer Verbundlösung" frk-slm
Leipzig (19.10.2011).
„Die Mitglieder des FRK sehen in der Gründung des BLTV als ´Dritte Kraft der deutschen Fernsehlandschaft´ eine Stärkung der unabhängigen mittelständischen Kabelnetzbetreiber (uKNB) und Sicherung der Meinungsvielfalt“, erklärte der Vorsitzende des FRK, Heinz-Peter Labonte, zur Mitgliederversammlung des Fachverbands Rundfunkempfangs- und Kabelanlagen beim 14. Kabelkongresses. Der fand in diesem Jahr gemeinsam mit der 6. Fernsehmesse der Sächsischen Landesmedienanstalt statt. Vom 17. - 19. Oktober gab es im Congress Center der Neuen Leipziger Messe eine gemeinsame Podiumsdiskussion, Vorträgen, Workshops sowie eine Ausstellung mit Technik und Lokalfernsehen. Etliche Mitglieder und Experten der Deutschen TV-Plattform waren in Leipzig beteiligt. Außerdem verabschiedeten die FRK-Mitglieder laut Pressemitteilung eine Entschließung unter dem Titel „Meinungsvielfalt gegen Meinungseinfalt – Stärkung der unabhängigen mittelständischen Kabelnetzbetreiber durch LokalTV". Labonte: „Die Lokalsender sind nach Meinung der Mitglieder des FRK ein Alleinstellungsmerkmal für ihre Kabelnetze und auch ihre Internetangebote in den Kommunen und Regionen. Entsprechend werden wir die Sicherung der Meinungsvielfalt und damit die Stärkung der uKNB insbesondere mittels der in Leipzig skizzierten ´integrierten medienpolitischen Verbundlösung´ von der Politik und den Verantwortlichen einfordern.“
DVB Projekt: Nächste Schritte bei 3DTV-Spezifikation beschlossen
Genf (17
dvb-logo.10.2011). Der Steering Board des weltweiten DVB Projekts (Mitglied der Deutschen TV-Plattform) hat die nächste Schritte für die DVB-Spezifikation für 3DTV beschlossen. Wie es in einer Pressemitteilung heißt, soll der bisherdvb-3dtvige 3DTV-Standard "Frame Compatible" durch ein stereoskopisches 3DTV-System "Service Compatible" ergänzt werden. Dabei soll es zwei Entwicklungsphasen geben, wobei die Spezifikation der ersten Phase 2a durch das Technical Modul unter Leitung von Prof. Ulrich Reimers, Vorstandsmitglied der Deutschen TV-Plattform, bis Sommer 2012 abgeschlossen sein soll. Die kommerziellen Anforderungen werden laut neuem Infoblatt DVB E-Scene als BlueBook auf der DVB-Seite demnächst veröffentlicht. Im Mittelpunkt steht die Aufgabe, dass 2D- und 3D-Versionen von Programmen im gleichen Videosignal versendet werden, und die Kunden mit der jeweiligen Technik ihre Digital-TV-Version sehen. "Die Frame Compatible-Variante von DVB-3DTV läuft weltweit sehr gut und liefert ordentliche Qualität", erklärte David Wood als Leiter des DVB-Commercial Module für 3DTV. Aber DVB sei eine Organisation im Interesse ihrer 233 Mitglieder und etliche Programmveranstalter legten großen Wert auf Servicekompatibilität.

ARD und ZDF nutzen analoge Sat-TV-Abschaltung für HDTV-Offensiveard-zdf-hd
Frankfurt-Main/Mainz (13. Oktober 2011).  Die öffentlich-rechtlichen Programmveranstalter nutzen die Abschaltung des analogen Satelliten-TV-Signals am 30. April 2012 für eine HDTV-Offensive. Ab 1. Mai werden mehr als ein Dutzend Programme von ARD und ZDF (Mitglieder der TV-Plattform) im hochauflösenden Fernsehformat ausgestrahlt (Übersicht). Bislang stehen nur Das Erste HD, ZDF HD und arte HD zur Verfügung. Künftig gibt es auch ZDF neo, ZDF info und ZDF kultur sowie die Sender 3sat, Kika, Phoenix und die dritten Programme von BR (inklusive BR alpha), NDR, SWR und WDR als HDTV. Für 2013 und 2014 ist die HDTV-Ausstrahlung aller anderen öffentlich-rechtlichen Programme zusätzlich zur Verbreitung in Standard-Digital-TV (SDTV) geplant. Zugleich baut die Bezahl-Plattform Sky ihr HD-Paket aus und startet mit Sky Sport News HD das 16. hochauflösenden Programm. Auch private Free-TV-Sender planen weitere HDTV-Ausstrahlungen ihrer Programme in Deutschland.

Weitere Aktionswoche zur Satellitenumstellung
cover medienkompasslfm-logoBerlin/Düsseldorf (06.10.2011). Nach der Aktionswoche im Frühjahr 2011 und einer Schwerpunktwoche zur IFA 2011 wird das Projektbüro "klardigital" zusammen mit den TV-Sendern eine weitere Aktionswoche zur Analog-digital-Umstellung beim Satellitenempfang veranstalten. Wie der Leiter des Berliner Projektbüros, Klaus Hofmann, in einem Interview mit Digitalmagazin ankündigte, soll vom 24. bis 30.10. intensiv und direkt an die Zuschauer appelliert werden, rechtzeitig umzurüsten. Zum Einsatz kommen wieder TV-Spots, Laufbänder, Videotextinfos und redaktionelle Beiträge auf öffentlich-rechtlichen wie auch privaten Sendern. Das Projektbüro hat auch einen neuen Flyer herausgebracht.  Ab Januar, also 100 Tage vor der Satelliten-Analogabschaltung zum 30. April 2012, werden Laufbänder permanent in allen wichtigen Programmen eingesetzt. Zugleich hat die Landesmedienanstalt LfM in NRW ein Bürger-Infotelefon zum Thema unter 0211klardigital / 98700106 geschaltet. Bis 1. Mai 2012 können sich dort Verbraucher von Montag bis Freitag (außer an bundesweiten Feiertagen) von 9.00 bis 18.00 Uhr mit Fragen zur Analog-digital-Umstellung Rat holen. Außerdem bietet die LfM ein spezielles Infoblatt zum Download an. Die Neuauflage des "Medienkompass" hilft bei allen Medien- und Kommunikationsfragen und ist eine Gemeinschaftsproduktion von LfM und Verbraucherzentrale NRW. Auf 128 Seiten erklärt der Medienkompass nicht nur Begriffe und Abkürzungen, sondern beschreibt auch anschaulich und verständ­lich technische Zusammenhänge. Rechtliche Hinweise zum Datenschutz sowie zu Urheber- und Persönlichkeitsrechten runden den Ratge­ber zu digitalem Fernsehen, Internet und Tele­kommunikation ab.

 Neuauflage der DVD zur deutsch-deutschen TV-Geschichte von Bundeszentrale für politische Bildung und Grimme-Instituttele-visionen-2011
bpb-logoBerlin (1. Oktober 2011).  Die Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) und das Grimme-Institut haben die DVD "Tele-Visionen - Fernsehgeschichte Deutschlands in West und Ost" herausgebracht. Kooperationspartner für das Projejkt sind der Westdeutschen Rundfunk (WDR) und der Mitteldeutschen Rundfunk (mdr). Für das Kapitel über hochauflösendes Fernsehen HDTV wurde die Broschüre "Wissenswertes über HDTV" der Deutschen TV-Plattform verwandt. Die DVD „Tele-Visionen“ ist eine Weiterentwicklung und Neubearbeitung der 2001 bei der bpb erschienenen CD-ROM „Bildbox für Millionen“, die sich überwiegend auf die alte Bundesrepublik bezog. Mit TV-Ausschnitten, Fotos, Texten und Hintergrundinformationen bietet die neue DVD nun eine umfassende Darstellung der komplexen deutsch-deutschen Fernsehgeschichte. Im Bereich „Tele-Didaktik“ finden sich Materialien für grimme-logoden Unterricht und zur Vermittlung von Medienkompetenz. Die DVD richtet sich mit diesem vielschichtigen Ansatz aber nicht nur an Lehrerinnen und Lehrer, sondern auch an interessierte Jugendliche, Journalisten sowie Vertreter aus dem außerschulischen Bildungsbereich, heißt es bei der Bundeszentrale, die die DVD auch vertreibt.

 
AGF wird TV-Quoten künftig auch auch als IPTV und im Web messen

agfFrankfurt-Main (29.09.2011). Die Arbeitsgemeinschaft Fernsehforschung (AGF) wird der Differenzierung der Fernsehnutzung Rechnung tragen und künftig die TV-Nutzung nicht nur über die traditionellen Rundfunkverbreitungswege Satellit, Kabel und Antenne messen. Geprüft werden derzeit mehrere technische und messmethodische Ansätze und Lösungen, gab die AGF bei ihrem Forum bekannt, wobei das Ziel ist, 2012 die so genannte Multi-Plattformmessung in Deutschland einzuführen. "Wir haben uns für das nächste Jahr viel vorgenommen und entwickeln das Konzept `Follow the Content` konsequent weiter“, so Martin Berthoud, Vorstandsvorsitzender der AGF: „Mit den Projekten IPTV und Bewegtbildmessung im Internet, d.h. der zeitgenauen Erfassung der Nutzung von Bewegtbildinhalten, werden wir gemeinsam mit den Marktpartnern in der AGF in diesem Sinne entscheidende Schritte in Richtung Stabilität und Ausbau der AGF-Währung schaffen“. „Unser Ziel ist die Schaffung einer Single Source-Währung für lineare und nicht-lineare TV-Angebote. Diese muss zeitbasiert sein und die Nutzung auf verschiedenen Endgeräten beinhalten, wobei gleichzeitig der Beitrag der verschiedenen Geräteplattformen identifizierbar bleibt“, so Robert Schäffner, Leiter der AG Streaming der AGF. Auch hat die Technische Kommission der AGF alle Vorbereitungen getroffen, um die Einstellung der analoge TV-Satellitenverbreitung am 30. April 2012 reibungslos im TV-Panel umzusetzen, versicherte Dr. Bernhard Engel beim AGF-Forum. Schon seit April 2011 misst die AGF die Nutzung der Pay-TV-Plattform Sky. Die Arbeitsgemeinschaft Fernsehforschung ist seit 1988 der Auftraggeber der kontinuierlichen TV-Fernsehforschung in Deutschland.

Neue Service-Angebote im Webauftritt der Deutschen TV-Plattformweb-neuerungen
Frankfurt-Main (15.09.2011). Mit drei neuen Funktionen erweitert die Deutsche TV-Plattform das Service-Angebot ihres Webauftritts. Mitglieder von Social Networks wie Facebook, Twitter oder Xing haben künftig die glichkeit, über eine Bookmarkleiste interessante Inhalte in www.tv-plattform.de ihren Freunden direkt per Klick mitzuteilen. Die neue Rubrik Fotogalerie im Menü Aktuelles bietet im wahrsten Sinne des Wortes Einblicke in Aktivitäten der TV-Plattform und ergänzt das Foto-Download-Angebot für Journalisten unter Öffentlichkeitsarbeit. Um das wachsende Interesse an Broschüren, Flyern und anderen Materialien der Deutschen TV-Plattform und ihrer Arbeitsgruppen besser befriedigen zu können, gibt es im Menü Dokumente nun ein Bestellformular. Es ergänzt die Download-Funktion für Dokumente im PDF-Format in den thematischen Rubriken dieses Menüs.

Neuer Digitalisierungsbericht der Landesmedienanstaltendigitalbericht
medienanstaltenBerlin (06.09.2011). Unter dem Titel " Offen, neutral, hybrid - die neue (Un)Ordnung der Medien" hat die Arbeitsgemeinschaft der Landesmedienanstalten ihren Digitalisierungsbericht 2011 im Rahmen der Medienwoche bei der IFA vorgestellt. Er erscheint bereits im siebten Jahr und bietet wichtige Daten, Fakten und Trends zur Digitalisierung in Deutschland. Auch 2011 kann festgestellt werden: Es geht voran mit der Digitalisierung in Deutschland – sukzessive, stetig, gleichmäßig. Im Jahr 2005 haben die Medienanstalten zum ersten Mal die systematische Untersuchung zum Digitalisierungsgrad deutscher Haushalte durchgeführt. Damals hatten noch 74,3 Prozent der TV-Haushalte ausschließlich analog ferngesehen – heute sind es nur noch 32,2 Prozent. Das Analog-Digital-Verhältnis hat sich in den letzten sieben Jahren folglich noch nicht vollständig gedreht, allerdings ist der Trend dahin erkennbar. Wesentliche Auszüge des Digitalisierungsberichts und eine englische Fassung stehen unter die medienanstalten zum Download - die Druckfassung gibt es beim Vistas-Verlag

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Handel und Industrie gehen mit Zuversicht ins Weihnachtsgeschäft
gfuBerlin (08.09.2011). Handel und Konsumenten haben außerordentlich positiv auf die Rekordzahl an Produktpremieren auf der diesjährigen IFA reagiert: Mit einem Ordervolumen von mehr 3,7 Milliarden Euro und 238.000 Besuchern (+3%) endete die weltweit wichtigste und größte Messe für Consumer Electronics und Hausgeräte am 7. September in Berlin. Laut Veranstalter gfu und Messe Berlin präsentierten 1messe berlin441 Aussteller (+ 1%) ihre Innovationen auf 140.200 m² (+ 4%) belegter Ausstellungsfläche. "Wir freuen uns, dass die IFA ihren Erfolg auch bei der 51. Ausgabe eindrucksvoll fortsetzen konnte und so international erneut eine attraktive Plattform für Handel, Konsumenten und Industrie ist", erklärt Dr. Rainer Hecker, Aufsichtsratsvorsitzender der gfu – Gesellschaft für Unterhaltungs- und Kommunikationselektronik. Christian Göke, Geschäftsführer der Messe Berlin: „Der Fachbesucheranteil ist um 12 Prozent auf 132.900 gestiegen und liegt damit weit über dem Vorjahr. Davon kommen 51.200 aus dem Ausland, das entspricht einer Verdoppelung gegenüber 2010.“  Für den Markt der Consumer Electronics erwarten die Marktforscher im Jahr 2011 weltweit einen Zuwachs von rund sieben Prozent auf 690 Milliarden Euro. Für Europa wird ein Wachstum von sechs Prozent auf ca. 204 Milliarden Euro erwartet und für Deutschland rechnet die Branche mit einem Wachstum um vier Prozent, das den Markt auf ca. 27 Milliarden Euro ansteigen lässt. Nach Einschätzung der gfu erwies sich die diesmal in Halle 11.1 präsentierte TecWatch als hochkarätiger Teil der IFA und als wertvolle Wissensbörse für Experten, Plattform für den Technologietransfer zwischen Forschung und Industrie und als Ausgangspunkt fruchtbarer wirtschaftlicher Kooperationen. Die Deutsche TV-Plattform und mehrere ihrer Mitgliedsfirmen waren mit eigenen Ständen sowie innovativen Produkten und Diensten in Halle 11.1 vertreten.

IFA-Beteiligung: Pressekonferenz, TecWatch-Stand, Vorträge und Publikationentecwatch cover
Berlin (05.09.2011). Mit der traditionellen Pressekonferenz, einem Stand im TecWatch (Halle 11.1) sowie etlichen Expertenvorträgen beteiligt sich die Deutsche TV-Plattform aktiv an der 51. IFA in Berlin. Präsent waren auch zwei Dutzend Mitglieder mit eigenen IFA-Messeauftritten (Flyer).Die Analyse der beherrschenden Trends der TV-Branche und des CE-Marktes sowie zwei Fachvorträge zum vernetzten Fernsehen und der Zukunft der Terrestrik standen im Mittelpunkt der traditionellen Pressekonferenz der Deutschen TV-Plattform. Rund 60 Journalisten nahmen an der Veranstaltung am Eröffnungstag der 51. IFA in der Red Lounge auf dem Berliner Messegelände teil, heißt es in einer Pressemitteilung. In seinem Trendreport warnte Vorstandsvorsitzender Gerhard Schaas: „Die Zeit rennt davon“. In den noch verbleibenden 198 Werktage bis zur Beendigung der analogen Satellitenverbreitung aller deutschen TV-Programme müssen noch etwa 2,3 Millionen Privathaushalte in Deutschland wie auch zehntausende gewerbliche Immobilien umgerüstet werden. Der Vorteil: Die Umstellung auf dem Satelliten ebnet den Weg für deutlich mehr HDTV-Programme sowie für den schrittweisen Aufbau von 3DTV. Auch Smart-TV als großer IFA-Erfolgstrend sei nur mit digitalem Fernsehen möglich. Zum Jahresende prognostiziert die Deutsche TV-Plattform sechs Millionen Hybrid-TV-Geräte im deutschen Markt. Zusammen mit dem Boom portabler Geräte lasse sich, so Gerhard Schaas, für 2012 voraussagen: Interaktivität und Mobilität bestimmen den Medienmarkt. Während der gesamten IFA bot die Deutsche TV-Plattform im TecWatch in Halle 11.1 am Stand 11 Einblick in die neuen Möglichkeiten von Hybrid-TV, 3DTV und die wachsende HDTV-Vielfalt. Ein Countdownzähler erinnerte an das Ende der analogen TV-Satellitenverbreitung am 30. April 2012. Mit zwei Vorträgen beteiligten sich Vorstandsmitglieder der Deutschen TV-Plattform im TecWatch-Forum. Das weltweite DVB-Projekt als Mitaussteller klärte über die digitalen Standards der 2. Generation auf. Zugleich erschienen etliche neue Materialien der Deutschen TV-Plattform, darunter eine Neuauflage der Broschüre "Hybrid-TV" sowie Einkaufsberater zur 3D-Geräten und zu Digital-TV, ein "White Book Hybrid-TV" als Fachpublikation, ein Flyer zur analogen Satelliten-TV-Abschaltung, ein Positionspapier zur DVB-T2-Einführung und ein Bericht zu LTE800-Filtern.

Consumer Electronics-Branche setzt Wachstum fort
bvt-logoFrankfurt/Nürnberg/Köln (20.08.2011). Der deutsche Markt für Consumer Electronics-Produkte setzt sein Wachstum fort: Im ersten Halbjahr 2011 wurden 4,3 Prozent mehr Umsatz erzielt als im Vorjahreszeitraum, ergibt der Consumer Electronics Markt Index (CEMIX). Die drei Produktbereiche entwickelten sich dabei unterschiedlich: Unterhaltungselektronik –6,7 Prozent, privat genutzte Telekommunikatgfk-logoion +43,9 Prozent und privat genutzte IT-Produkte +4,5 Prozent. Der Umsatzrückgang bei der Unterhaltungselektronik ist dem extrem guten Geschäftsverlauf im ersten Halbjahr 2010 geschuldet, der durch die Einführung des HDTV-Regelbetriebs sowie den Sportereignissen Olympische Spiele und Fußball-WM begünstigt war, teilte die gfu - Gesellschaft für Unterhaltungs- und Kommunikationselektronik in einer Presseinformation mit. Bemerkenswert: Im ersten Halbjahr 2011 hat sich der Umsatzschwerpunkt bei TV-Geräten  auf das Segment 37 bis 42 Zoll verlegt. Rund 30 Prozent der im ersten Halbjahr verkauften TV-Geräte haben einen Internet-Anschluss, rund 87 Prozent haben einen HDTV-Tuner integriert. Mit rund 465.000 verkauften Geräten gewinnt das 3D-Fernsehen weiter an Bedeutung. Ungebremst ist das Wachstum der universellen Smartphones (+140 Prozent). Bei den privat genutzten IT-Produkte verzeichnen die Tablet PCs ein großes Wachstum. Für das zweite Halbjahr erwarten die Marktteilnehmer starke Impulse durch die IFA und damitfür das Gesamtjahr bei einem Umsatzvolumen von ca. 27 Milliarden Euro ein Wachstum von rund vier Prozent. Der CEMIX ist ein Gemeinschaftsprojekt von BVT, gfu und GfK Retail and Technology. Er stellt die Summe der Verkäufe in Deutschland an private Konsumenten in Wert und Stückzahlen dar.

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Neue "TV Zukunft" mit Schwerpunkt IFA 2011
Frankfurt-Main (19. August 2011).  Das Informationsblatt der Deutschen TV-Plattform stellt in seiner 3. Ausgabe des Jahres die IFA 2011 in den Mittelpunkt. Vier Interviews bieten Einblick in das Branchenhighlight des Jahres undifa-logo-2011 die aktuellen Entwicklungen des CE-Marktes aus Sicht von Industrie, Handel und Handwerk. Umfassende Information und Aufklärung zum digitalen Fernsehen stehen im Mittelpunkt des vielfältigen Engagements der Deutschen TV-Plattform bei der IFA 2011, worüber die "TV Zukunft" berichtet. So wird Vorstandsvorsitzender Gerhard Schaas am IFA-Eröffnungstag (2. September, 10.30 – 12.00) bei der Pressekonferenz der Deutschen TV-Plattform einen Trendreport geben. Weitere Vorträge vertiefen die Themen Hybrid-TV und Terrestrik. Am Stand der Deutschen TV-Plattform im TecWatch, Halle 11.1, stehen bis 7. September in Berlin neben Hybrid-TV, der vollen Vielfalt von HDTV und 3DTV live auch die weitere Digitalisierung in Form der Analog-digital-Umstellung beim Satelliten-TV in nur 7 Monaten im Mittelpunkt.  Zugleich informiert die neue „TV Zukunft“ über das 20. Symposium der Deutschen TV-Plattform, das am 27. Oktober 2011 in Berlin stattfinden wird. Es behandelt in interessanten Vorträgen, Diskussionen und Ausstellungsexponaten das Thema „Integrierte Mediennutzung: Daheim und Unterwegs“ in all seinen Facetten.

IRT stellt vielfältiges Informationsmaterial zum Download zuf Verfügung
hbbtv-logo-2011München (10. August 2011). HbbTV, der europäische Standard für hybrides Fernsehen ist in der Erfolgsspur: Zahlreiche Programmveranstalter erweitern ihre Angebote und die Industrie stattet ihre Fernsehgeräte mittlerweileirt-logo umfassend mit dem HbbTV-Standard aus. 3,4 Millionen TV-Geräte mit Internetanschluss sollen in diesem Jahr in Deutschland verkauft werden, so die Marktbeobachter vom European Information Technology Observatory (EITO). Mit der IFA 2011 steht das Messehighlight der Unterhaltungselektronikbranche bevor und HbbTV wird dort eines der Topthemen sein. Rechtzeitig zum Messestart stellt das Institut für Rundfunktechnik (IRT), als führendes Mitglied des HbbTV-Konsortiums, ab sofort kostenlose Infomaterialien zur Verfügung: Flyer, Fotos, Videos und vieles mehr. Zusammen mit dem HbbTV-Logo liegen sie zentral auf einem FTP-Server, auf den bei Bedarf zugegriffen werden kann. “Hybrid Broadcast Broadband TV” oder HbbTV wurde von einem Konsortium führender Unternehmen der europäischen Fernsehindustrie entwickelt, um die Verbreitung von Nachrichten‐, Informations‐ und Unterhaltungsangeboten für Konsumenten über Rundfunk und Breitbandnetze mittels Set‐top‐Boxen und Fernsehgeräte, die mit einem zusätzlichen Internetanschluss ausgestattet sind, zu vereinheitlichen. Das IRT mit Sitz in München ist Mitglied der Deutschen TV-Plattform und arbeitet aktiv in der AG Hybride Endgeräte mit.

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"Einkaufsberater 3D-Geräte" zur Information für Verbraucher und Handelcover_pg_3d_geraete_2011gfu
Köln (04. August 2011).
Zur IFA 2011 erscheinen einige neue Broschüren der Deutschen TV-Plattform in Kooperation mit Partnerorganisationen sowie etliche aktuelle Eigenpublikationen des Vereins. Sie sollen Verbraucher, Handel und Handwerk zu wichtigen Themen des Fernsehens wie 3D-Geräte, Digital-TV-Empfang angesichts der analogen Satellitenabschaltung im April 2012 sowie Hybrid-TV informieren und über Hintergründe umfassend aufklären. Nach dem großen Erfolg von 3D im Kino halten dreidimensionale Bilder auch Einzug ins Wohnzimmer. Deshalb haben der Bundesverband Technik des Einzelhandels (BVT) und die gfu - Gesellschaft für Unterhaltungs- und Kommunikationselektronik mbH als Initiatoren mit Partnern wie der Deutschen TV-Plattform die bewährte Reihe der Pocket Guides um den "Einkaufsberater 3D-Geräte" erweitert, heißt es in einer gemeinsamen Pressemitteilung. Die 16-seitige Broschüre erleichtert dem Verbraucher die Auswahl von Geräten der neuen dreidimensionalen Technik beim Kauf und unterstützt den Handel bei der Beratung. Zugleich wurde der "Einkaufsberater Digital-TV" aufgrund der bevorstehenden Analog-digital-Umstellung beim Satelliten-TV überarbeitet und erscheint laut gemeinsamer Pressemitteilung als neuer Ratgeber für die Auswahl zwischen den drei traditionellen Übertragungswegen Kabel, Satellit und Terrestrik sowie IPTV. Neben diesen Kooperationsprojekten bringt die Deutsche TV-Plattform auch eine Reihe eigener Publikationen im Vorfeld und zur IFA 2011 heraus. Dazu gehören die 3. aktualisierte Auflage der erfolgreichen Broschüre "Hybrid-TV" sowie ein neues "White Book Hybrid-TV" als Bilanz der entsprechenden Arbeitsgruppe.


Neu bei T-Entertain: 3D-Kanal über IPTV

Bonn (27. Juli telekom2011). Einen exklusiven 3D-Sender bietet die Telekom in ihrem IPTV-Engebot Entertain ab 1. August 2011 an. Alle Entertain Kunden mit VDSL-Anschluss und 3D-fähigen Fernseher können 3D The Channel kostenfrei in voller 3D-Qualität empfangen, heißt es in einer Pressemitteilung. Das Senderprogramm umfasst interessante Berichte aus den Bereichen Sport, Mode, Lifestyle-Magazine, Events und Reise. Mit Entertain und 3D The Channel (Kanal 750) lässt sich 3D-Fernsehen einfach und ohne komplizierte Technik im eigenen Wohnzimmer genießen. Neben dem neuen Senderprogramm bietet die komplett 3D-fähige TV-Plattform Entertain nach wie vor Bundesliga-Highlights sowie Action- und Animationsfilmhits in 3D. 3D-Inhalte aus TV-Archiv und Onlinevideothek stehen für alle Entertain-Kunden zu Verfügung. Neben T-Entertain ist Sky Vorreiter in Sachen 3D - dort läuft ein 3D-Eventkanal. Auch die Satellitenbetreiber Eutelsat und Astra strahlen 3D-Demoprogramme aus einige Kabelnetzbetreiber bieten 3D-Filme in Online-Videotheken. Die Deutsche Telekom ist Mitglied der Deutschen TV-Plattform, in der sich die AG 3D-HD-TV mit dem Thema beschäftigt.

Neue Merkblätter und Flyer zum Satelliten-TV-Umstiegcover_flyer-digital_2011
Frankfurt-Main (21. Juli 2011). Nach dem Web-Special zur Analog-digital-Umstellung beim Satelliten-TV mit zahlreichen Informationen und ersten Merkblättern mit Tipps zur Umrüstung hat die AG Digitalisierung der Deutschen TV-Plattform neues Material veröffentlicht. Zusätzlich zu den Merkblättern zu Satellitenanlagen und Empfangsgeräten, für Privathaushalte, Mehrfamilienhäuser und gewerbliche Immobilien gibt es jetzt auch Merkblätter speziell Hotels und Gastronomie sowie für Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen. Neu ist auch ein vierfarbiger, sechseitiger Flyer mit dem Gesamt-Überblick zur Umrüstung des TV-Satellitenempfangs. Dazu kommt noch eine Neuauflage des "Einkaufsberater DigitalTV" mit Hinblick auf die Satelliten-TV-Umstellung, der zusammen mit Partnern wie der gfu, dem BVT und dem ZVEI überarbeitet wurde und zur IFA 2011 Anfang September verteilt wird. Alle Materialien stehen kostenlos zur Nutzung und zum Download auch in diesem Webauftritt unter Dokumente bzw. im Web-Special hinter dem Countdownzähler zur Verfügung.


Ausblick zur Weiterentwicklung des digitalen Fernsehens
Frankfurt-Main (17. Juni 2011). tvz_2-2011Ganz im Zeichen der Weiterentwicklung des digitalen Fernsehens - von 3DTV und Hybrid-/Smart-TV in Deutschland über die Weichenstellung bei der Terrestrik bis zu den weltweiten DVB-Aktivitäten - steht die neue Ausgabe der "TV Zukunft". So erklärt beispielsweise Prof. Dr. Ulrich Reimers im Informationsblatt der Deutschen TV-Plattform, warum DVB-C2 "jeden Einführungs-Geschwindigkeits-Rekord" brechen wird, was CI Plus unter DVB-Ägide bedeutet und in welche Richtung 3DTV weiter standardisiert wird. Natürlich wird auch ein erstes Fazit bei der Vorbereitung der analogen Satellitenabschaltung am 30. April 2012  gezogen, speziell zur Aktionswoche. Die Initiative „klardigital 2012“ spricht von einem „vielversprechenden Auftakt“, aber Projektleiter Klaus Hofmann ist sich mit Astra-Chef Wolfgang Elsäßer und Brigitte Busch von ARD Digital einig: „Wir bleiben dran.“ Nach den zwei Workshops der Deutschen TV-Plattform im April und Mai (mit Webspecials) gibt es es auch eine erste Ankündigung für das 20. Symposium des Vereins, das am 27. Oktober in Berlin zur integrierten Mediennutzung stattfinden wird. Zugleich wird die in der ersten Ausgabe 2011 gestartete Leserumfrage zur "TV Zukunft" fortgeführt und auf die erstmalige Beteiligung der Deutsche TV-Plattform beim medienforum.nrw hingewiesen (Veranstaltungen).

Mediengespräch in Usingen: Die TV-Zukunft ist digital
Usingen (31. Mai 2011).
mediengespräch_2011Die vollständige Analog-digital-Umstellung beim TV-Satellitenempfang am 30. April 2012 war das zentrale Thema des 4. Hessisch-Thüringischen Mediengespräches, zu dem die Landesmedienanstalten beider Bundesländer am 31. Mai in die Erdfunkstelle Usingen geladen hatten. Unter den Experten auch Jörg-Peter Jost (hr) und Andre Prahl (RTL), beide Vorstandsmitglieder der Deutschen TV-Plattform. Sie bezeichneten den Umstieg von fast 7 Mio Zuschauer in weniger als einem Jahr als Herausforderung. Auch in etlichen Kabelanlagen wollen die Besitzer bei der Umrüstung mitziehen, während andere Netzbetreiber künftig weiter analoges neben dem digitalen Fernsehen anbieten wollen. Zur Information bietet die Deutsche TV-Plattform ein Webspecial - neben der Aufklärung durch die Initiative "klardigital" und durch Handel, Handwerk, Sender und Satellitenbetreibern. Was die Zukunft des digitalen Fernsehens an attraktiven Möglichkeiten bietet, verdeutlichte u.a. Carine Chardon, Geschäftsführerin der Deutschen TV-Plattform, mit einem Vortrag zu Hybrid-TV. Auch Experten von einigen Mitgliedsunternehmen der Deutschen TV-Plattform waren als Referenten bei den Mediengesprächen in Usingen.

Umsatzwachstum bei Unterhaltungselektronik - HDTV als Motor
gfuNürnberg/Frankfurt-Main (12./22. Mai 2011). zdfhdDer deutsche Markt für Unterhaltungselektronik ist mit einem erneuten Zuwachs ins Jahr 2011 gestartet: Im ersten Quartal wurden 6,6 Prozent mehr Umsatz erzielt als im Vorjahreszeitraum, geht aus dem neuen CEMIX (Consumer Electronics Markt Index) hervor. Im Bereich der TV-Geräte wurde in den ersten drei Monaten diesen Jahres mit 1,6 Milliarden Euro ein stabiles Umsatzniveau erreicht. Auf Stückzahlen bezogen konnte ein Zuwachs um 4,6 Prozent auf 2,5 Millionen Stück erzielt werden. Rund 29 Prozent der im ersten Quartal verkauften TV-Geräte haben einen Internet-Anschluss (hybrid), rund 86 Prozent haben einen HDTV-Tuner integriert. Mit rund 180.000 verkauften Geräten gewinnt das 3D-Fernsehen weiter an Bedeutung. Besonders das hoch auflösende Fernsehen HDTV ist bei den Zuschauern angekommen und erweist sich als Treiber der Entwicklung. Zum Jahresende 2011 prognostiziert die gfu Gesellschaft für Unterhaltungs- und Kommunikationselektronik 31 Millionen HDTV-fähige Haushalte in Deutschland (20 Mio integrierte HDTV-Empfänger und 11 Mio HDTV Set-Top-Boxen). Im Jahr 2010 erzielten Set-Top-Boxen für HDTV große Zuwachsraten beim Absatz: Kabel plus 216 Prozent auf 475.000 Stück und Satellit plus 169 Prozent auf 2,3 Millionen Stück. Erstmals wurden 2010 mehr HDTV-Boxen als Standard-TV-Boxen abgesetzt. Aktuell können die Fernsehzuschauer in Deutschland bereits zwischen 25 HDTV-Programmen wählen. Zu HDTV gibt es ein Webspecial der Deutschen TV-Plattform, in dem bei "Wissenswertes über HDTV" hoch auflösendes Fernsehen erklärt wird und Interessierte in einem interaktiven Tool ihren Weg zu HDTV finden können.

Immer mehr Gerätehersteller unterstützten Hybrid-TV-Standard HbbTV
hbbtvKöln/Berlin (06. Mai 2011). angacable-2011Bei der Verbreitung von Hybrid-TV als Verbindung von Fernsehen und Web-Zusatzdiensten auf dem heimischen TV-Flachbildschirm setzt sich der knapp ein Jahr alte Standard HbbTV immer mehr durch. So haben weitere Gerätehersteller wie Sony und TechniSat, die z. T. eigene Portale anbieten, wie auch Infrastrukturbetreiber (Kabelanbieter Telecolumbus, Satellitendienstleister Astra/HD +) angekündigt, künftig HbbTV zu unterstützen. Alle großen Sendergruppen in Deutschland bieten bereits interaktive Zusatzdienste in diesem Standard an. Entsprechende Beispiele für Hybrid-Anwendungen konnten Besucher der ANGA Cable 2011 u.a. am Stand der Deutschen TV-Plattform live erleben - auch viele der 18 ausstellenden Plattform-Mitglieder zeigten HbbTV. Mit einem neuen Aussteller- und Besucherrekord hat die ANGA Cable 2011 ihren Erfolgskurs fortgesetzt: Europas führende Kongressmesse für Kabel, Breitband und Satellit lockte 16.500 Fachbesucher (+ 6 Prozent) und 420 Aussteller (2010: 395, Standfläche + 15 %) nach Köln.

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Aufklärung zu CI Plus - Schnittstelle wird vom DVB-Projekt weiterentwickelt
ciplusKöln/Frankfurt-Main (2. Mai 2011).  Fast alle Hersteller von TV-Flachbildschirmen und Receivern bieten die allgemeine Schnittstelle CI Plus in ihren Geräten an und auch immer mehr Plattform- und Infrastrukturbetreiber setzten auf Module und Karten für das neue "Common Interface". Der Vorteil für Nutzer des digitalen Fernsehens liegt auf der Hand: Sie können verschlüsselte Programme und Dienste verschiedener CA-Systemangacablelogoe empfangen, ohne mehrere Boxen zu "stapeln". Um Verbraucher aktuell zu informieren haben die Deutsche TV-Plattform, die Gesellschaft für Unterhaltungs- und Kommunikationselektronik und der Fachverband Consumer Electronics des ZVEI ihr gemeinsames Dokument "CI Plus - die nächste Generation des Common Interface" zur ANGA Cable in neuer Version veröffentlicht. Darin wird auch darauf verwiesen, dass die CI Plus-Spezifikation 1.3 von dem entsprechenden Konsortium dem europäischen DVB-Projekt zur Weiterentwicklung übergeben wurde. Ziel ist eine Standardisierung von CI Plus.

Aktionswoche zur analogen Satellitenabschaltung - TV-Sender starten Informationskampagne
Berlin (27. April 2011).
klardigital_tvspot_2011In einem Jahr, am 30. April 2012, endet in Deutschland die analoge Satellitenübertragung. Zuschauer die ihre TV-Programme noch analog über Satellit empfangen, müssen in den kommenden 12 Monaten auf digitalen TV-Empfang umsteigen. Wie das funktioniert, erklären die TV-Sender in einer gemeinsamen Informationskampagne, deren Schwerpunkt die Aktionswoche ab dem 30. April 2011 ist, teilte die Initiative "klardigital 2012" in einer Pressemitteilung mit. Bestandteile der Kampagne sind ein TV-Spot (s. Screenshot rechts), Laufbänder im Programm, ein Internetauftritt, die Möglichkeit zum Analog-Digital-Check auf der Videotextseite 198 der größten Sender sowie Servicebeiträge. Nutzer von Kabelfernsehen, IPTV und digitalem Antennenfernsehen (DVB-T) sind nicht betroffen. "klardigital 2012" ist eine Initiative der Landesmedienanstalten in Zusammenarbeit mit ARD, Mediengruppe RTL Deutschland, ProSiebenSat.1 Media AG, VPRT und ZDF. Auch die Deutsche TV-Plattform hat eine Arbeitsgruppe Digitalisierung und bietet in einem Web-Special praktische Merkblätter zum Analog-digital-Umstieg an.

Pluralmedia bedeutet zertifizierten Service für Heimvernetzung
Hattingen (20. April 2011). 
pluralmedia-logoMusik in jedem Zimmer, Filme wann und Bilder wo man will, Energiesparen so oft es geht - die Anwendungsmöglichkeiten für moderne Wohnungen und Häuser wachsen täglich. Immer mehr Hersteller bieten neue, leistungsfähige Endgeräten für ein digitales und vernetztes Zuhause, aber die Bedienung der neue Technik überfordert oft die Konsumenten. Sie brauchen vor allem eins: kompetente Ansprechpartner. Mit PluralMedia® gibt es jetzt die Lösung: Etwa 1000 Handels- und Handwerksfirmen haben bundesweit Mitarbeiter als "Heimvernetzer" fortbilden lassen - nach einheitlichen Qualitätskriterien. Bei der Initiative PluralMedia® steht der komptente Servicetechniker im Mittelpunkt - durch den TÜV Rheinland zertifiziert. Mitgetragen wird PluralMedia von Mitgliedern der Deutschen TV-Plattform wie dem ZVEI-Fachverband Consumer Electronics und dem BVT (Bundesverband Technik des Einzelhandels). Mit an Bord sind auch der BITKOM (Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V.) sowie die vier großen Handelskooperationen  Electronic Partner, EURONICS, Expert und Telering. Im Internetauftritt von PluralMedia gibt es nicht nur Informationen, einen Flyer und eine Broschüre zum Thema, sondern auch eine Technikersuche nach Postleitzahlen bzw. Ortsnamen.

LTE: Schnelles Internet über neuen Mobilfunk gestartet
Berlin (18. April 2011).
lteboxDie praktische Umsetzung und Vermarktung von schnellem Internet über Mobilfunknetze hat in Deutschland begonnen: Telekom, Vodafone und O2 bieten die neue LTE-Technik mit verschiedenen Flatrate-Paketen an. Haushalte ohne breitbandigen Internetanschluss können so ihre Online-Anbindung deutlich verbessern. Entsprechend der Auflagen der BundesNetzagentur werden mit der "digitalen Dividende" zunächst vorrangig ländliche Gebiete versorgt. Da der Datenverkehr aber im oberen Frequenzspektrum von UHF, also in ehemaligen Rundfunkkanälen, stattfindet, kann es aufgrund der ungeklärten Störproblematik zugleich vermehrt zu Beeinträchtigungen beim digitalen Fernsehen kommen - sowohl über Antenne (DVB-T) wie auch im Kabel (DVB-C). Zuschauer, die betroffen sind, können sich an die spezielle Hotline der Bundesnetzagentur unter 01803/232323 wenden. Ein erster Hinweis bei plötzlichen Störungen ist auch die Prüfung, ob man im Einzugsgebiet einer LTE-Sendestation liegt.

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Starke Plattform-Mitgliederpräsenz bei den Auerbach-Leserpreisen
Leipzig (15. April 2011). Mit mehr als zwei Dutzend Preisen und Platzierungen waren Mitgliedsunternehmen der Deutschen TV-Plattform erfolgreich bei der Leserpreiswahl des Auerbach-Verlags. Bei einer Galaleserpreise2011 in Leipzig nahmen Firmen- und Sendervertreter die gläsernen Obelisken als Preise entgegen. Mehr als zwei Millionen Leser der Magazinr DIGITAL FERNSEHEN, HD+TV, DIGITAL TESTED, BLU-RAY-MAGAZIN und AUDIO TEST sowie des Online-Portals digitalfernsehen.de hatten die besten Flachbild-Fernseher, Festplatten-Rekorder, Projektoren, Blu-ray-Player, AV-Receiver, Lautsprecher und Netzwerk-Geräte sowie den besten HDTV-Anbieter gekürt. Darüber hinaus vergaben die Chefredakteure des Verlags auch in diesem Jahr vier Sonderauszeichnungen an Unternehmen, die sich in den letzten zwölf Monaten im Bereichen wie Design, Netzwerk, Blu-ray-Veröffentlichung und Produktinnovation besonders hervorgetan hatten. Zu den Preisträgern und Platzierten gehörten von den TV-Plattform-Mitgliedern Panasonic (6), Samsung (5), Sony (4), Loewe und Kathrein (je 3), Philips, Humax, Sky und Dream (je 2x) sowie LG.

Besser fernsehen unterwegs - Workshop zu mobile Handover bei DVB-T
Frankfurt-Main/München (5. April 2011). Digitales Antennenfernsehen (DVB-T) ist in Deutschland nahezu flächendeckend nutzbar und erfreut sich großer Beliebtheit. Unter den über 36 Millionen im deutschen Markt irtvorhandenen DVB-T-Empfängern (GfK Retail & Technology GmbH) befinden sich auch viele Geräte für den mobilen Empfang. Bei Reisebussen, PKW der Oberklasse und vielen Wohnmobilen gehört Digitalfernsehen längst zum Standard. Und auch Nutzer von DVB-T in Verbindung mit portablen Geräten wie USB-Sticks, Notebooks und Navigationssystemen erwarten, unterwegs fernsehen zu können. Beim Wechsel von Sendegebieten mit unterschiedlichen Frequenzbelegungen erfordert das bisher aber noch manuelles Umschalten oder einen neuen Sendersuchlauf. Um dieses Problem zu lösen, und den mobilen Empfang von Fernsehprogrammen in Deutschland deutlich zu vereinfachen, haben Experten des Rundfunks und der Automobil-Industrie das sogenannte Handover-Verfahren entwickelt und optimiert - mit Unterstützung der AG Terrestrik der Deutschen TV-Plattform. Beim automatischen Handover nutzen die DVB-T-Geräte spezielle Daten, die mit dem TV-Programm ausgestrahlt werden, um bei Reisen reibungslosen Fernsehempfang zu gewährleisten, berichtet die "TV Zukunft". Erste Testfahrten im Süden Deutschlands in Kooperation von Institut für Rundfunktechnik (IRT), Hessischem Rundfunk (hr) und BMW im Auftrag des Automobilverbandes VDA verliefen erfolgversprechend und stellten europaweit eine Premiere dar. Das sogenannte Handover-Verfahren für DVB-T wird am 17. Mai 2011 im Rahmen eines  gemeinsamen Workshops der Deutschen TV-Plattform und des Instituts für Rundfunktechnik in München vorgestellt (Programm), heißt es in einer gemeinsamen Pressemitteilung von IRT und Deutscher TV-Plattform.

 


 

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